Warum Rückführung CDs verboten sein sollten

Rückführung CDs sind problematisch, weil sie zu problembehafteten Situationen zurückführen können, die allein nicht lösbar sind. Darum gehören Rückführungen in die Hände eines Therapeuten. Dennoch gibt es eine Ausnahme.

Lesen Sie hier einen Beitrag, in dem anhand der Entstehungsgeschichte der Hypnose CD „Rückführung zur Ressource“ gezeigt wird, dass eine spezielle Art der Rückführung auch auf Tonträger von nutzen sein kann – und vor allem: sicher anzuwenden ist.

Rückführung CD: Das Problem

Je härter wir an der Lösung eines Problems arbeiten, desto schwieriger wird die Suche nach der Ursache. Je stärker wir etwas wollen, in desto weitere Ferne rückt das Ziel. Als ob uns beim Rennen die Augen tränen und wir den Weg immer verschwommener sehen. Und irgendwann gar nicht mehr. 

Aus dieser Zwickmühle kommt man irgendwann nicht mehr heraus. Es sei denn, du hast eine Idee. Auf die muss man aber erst mal kommen. Meine Frau, Hypnosetherapeutin Friederike Gerling, ist durch Zufall darauf gestoßen.

Vorhang auf für unsere Rückführung CD Produktion „Rückführung zur Ressource“.

Eine Hypnose-CD, die normalerweise „verboten“ gehörte. So sagte meine Frau. Die es gar nicht geben dürfte. Denn: Rückführungs- und Regressions-CDs seien unseriös, sogar gefährlich, so die Meinung meiner Frau. Sie muss es wissen, schließlich arbeitet sie beruflich mit den Verfahren der Rückführung und Regression

Im Rahmen einer hypnotischen Rückführung stoße man auf Probleme, traumatische Erlebnisse, unvorhersehbare Ereignisse und Erinnerungen. Die müssen therapeutisch aufgefangen werden. Und CD’s fangen nun mal nicht auf.

Eine Rückführungs-CD? Das ginge gar nicht. Völlig ausgeschlossen. Eigentlich gehörten die verboten.

Verboten?

Und das, obwohl gerade Rückführungen so große Chancen bieten? Die dann helfen, wenn alles andere versagt? Die aufdecken und lösen, wo andere nur zudecken (mit Antidepressiva, Antibiotika, Antischmerz, Anti-irgendwas)?

Schade, dachte ich. Wäre eine sichere Rückführungs-CD nicht so etwas wie der Heilige Gral der Hypnose? Vermutlich, doch diese Gedanken sprach ich nicht aus. Die Hypnosetherapeutin hatte gesprochen und mich dabei mit einer Mischung aus Vorwurf und Mitleid in den Augen zum Schweigen gebracht.

Keine Hoffnung auf den „Heiligen Gral“.

Okay, ich bin es gewohnt, mit seltsamen Ideen um die Ecke zu kommen und von meiner Frau auf den Boden der hypnotischen Tatsachen zurückgeholt zu werden. Aber wir hatten zuvor bereits einige ungewöhnliche, wunderbare CDs aufgenommen, die großen Anklang fanden.

Aber Rückführung? Das war vom Tisch. Sehr schade. Und zwar ein für alle Mal. Dachte ich.

Bis zu einem sonnigen Septembermorgen letzten Jahres.

Wir waren erst ein paar Tage aus unserem traditionellen Südfrankreichurlaub zurück, die Schubladen voller Ideen. Also fundierten Ideen, nicht irgendetwas, was von vornherein verboten gehört. Wie etwa Regressionen per CD.

Und dann drückte sie mir an diesem Morgen, an dem mir unser schwarzer Kater für eine Extraportion Futter um die Beine strich, ein Blatt Papier in die Hand.

Es war eng beschrieben und ich las die Überschrift: „Skript: Regressions-CD“. In der geschwungenen Handschrift meiner Frau! Ich runzelte die Stirn und muss wohl etwas dämlich geschaut haben, denn sie lachte.

Was war passiert? Niemals in der Welt würde sie ihre Prinzipien über den Haufen werfen. Schon gar nicht, wenn es um das Wohlergehen ihrer Klienten ging.

Dann klärte Sie mich auf. Sie hatte einen völlig neuen Ansatz, und die Idee kam – wie wohl viele Ideen – durch „Zufall“ oder eher durch eine Verkettung ungewöhnlicher Umstände zusammen.

Rückblende:

Vor drei Jahren, ein nasskalter Tag im November, in einer Kleinstadt im Norden Berlins. Ein Klient, nennen wir ihn Michael, steht ratlos in unserem Wartezimmer. Er setzt sich nicht, weiß nicht, ob er überhaupt richtig bei uns ist. Er ist von Beruf Ingenieur, nicht mehr der Jüngste, aber auf den ersten Blick noch ziemlich fit. Als er im Behandlungszimmer ist, erzählt er seine Geschichte. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Er war  operiert worden. Sein Problem war mit der OP beseitigt worden. Offiziell war er also gesund und brauchte nur ein paar Wochen, um sich zu regenerieren.

Doch aus den Wochen wurden Monate. Und aus dem Monaten Jahre.

Irgendwie kam er nicht mehr so recht auf die Beine.

Er fühlte sich abgespannt. Konnte seine Batterien nicht mehr aufladen. Litt unter Konzentrationsschwächen. Fühle sich alt und verbraucht. War immer häufiger krank, Kleinigkeiten nur, ein Schnupfen, etwas Husten, mal Fieber, etwas Gelenkschmerzen. Nichts, was nicht auszuhalten wäre.

Und doch war es ihm, als ob sich alles verändert hat, als ob man ihn von seiner Lebensenergie getrennt hätte.

Hatte die OP damit etwas zu tun?

Der entfernte Tumor hatte kein lebenswichtiges Organ betroffen, alles war noch an Ort und stelle. Er ließ sich untersuchen, nahm Laborwerte, zusätzlich zahlte er eine Computertomographie aus eigener Tasche. Das Ergebnis: Schulmedizinisch war er völlig gesund. Es gab zudem nur wenig äußerlichen Stress, nur den üblichen eben, sein Job war sicher, er ernährte sich gesund, trieb gelegentlich Sport, ging täglich mit dem Hund spazieren. Es gab keinen Streit in der Familie. Seine Frau liebte ihn, und er sie. Alles schien in Ordnung. Und doch war seit der OP alles anders. Oder fing es bereits davor an? Er konnte sich nicht mehr erinnern.

Darum war er zu uns gekommen. Er wollte mit Hilfe einer hypnotischen Rückführung herausfinden, wann sein Zustand begonnen hatte, was der Auslöser war.

Das ist normalerweise mit einer Regression möglich. Doch nicht bei Michael.

Er gab sich allergrößte Mühe in der Zeit zurückzugehen, hin zu diesem auslösenden Moment. Michael wollte nichts sehnlicher, als sein Problem an den Wurzeln packen, aber er kam nicht an diesen Punkt heran. Im Nachhinein schien es ihm, als wollte er es auch dem Therapeuten leicht machen, er wollte dem helfen, der ihm helfen sollte.

Das ist ein starker Hinweis darauf, wie sehr einem der Verstand noch im Wege stehen kann.

Es war die Intuition der Hypnosetherapeutin, die ihn anwies, nicht bei seinen Versuchen zu verkrampfen. Er solle die Suche nach dem „Auslöser“ aufgeben.

Nach und nach entspannte er sich. Der Druck war weg. Die Trance vertiefte sich. Der Unterbewusstsein übernahm wieder die Führung.

Und er wurde nun sanft angewiesen, dorthin zu gehen, wo die Quelle einer starken Kraft sei. Seine ureigenen, stärksten Kraft.

Und genau das funktionierte.

Er regressierte, aber nicht in ein Problem hinein, sondern an einen Ort, in eine längst vergessene Situation, die aufgeladen war mit positiven Gefühlen, mit jugendlicher Körperspannung, mit klaren Gedanken.

Es war keine fiktive Situation. Es war eine Situation aus seiner eigenen, erlebten Lebensgeschichte. Eine Situation, der er vergessen hatte. Die aber jetzt so präsent war, als erlebte er sie erneut. Mit allen Farben, Formen, Gerüchen und vor allem Gefühlen.

Statt nach der Ursache negativer Gefühle zu suchen, fand Michael die Quelle positiver Gefühle.

Diese Erfahrung war für ihn überraschend. Ihm war dieser Zustand nicht bewusst gewesen. Er fühlt sich vital darin, als sei er neu geboren. So konnte er ruhig wieder zurück ins Hier und Jetzt seines Alltags.

Einen Monat später stand Michael wieder im Wartezimmer. Jetzt wirkte er wie jemand, der  etwas mitteilen wollte. Sein Zustand hatte sich nach drei Tagen der Erschöpfung Schritt für Schritt gebessert. Er fühle sich jetzt zu 80 Prozent im Zustand verbessert, wo er früher bereits nach drei Schritten kraftlos war, fühle er sich jetzt, als könne er ein ganzes Fußballfeld umgraben.

Damit könnte die Geschichte glücklich enden, aber sie geht ein kleines Stück weiter:

Er wollte eine zweite Ressourcensitzung und erwartete, an den selben Ort zu regressieren. In der zweiten Sitzung stellte sich die Kraftquelle für Michael ganz anders und neu dar: sie hatte nichts mehr zu tun mit seiner Kindheit, sondern mit der Entwicklung des Universums. Aufgrund seines Feedbacks zwei Wochen später erfuhren wir, dass die Wirkung so war, dass er sich bei 95 Prozent seiner ursprünglichen Kraft sah.

Seitdem wird die Rückführung zur Ressource von meiner Frau im Praxisalltag immer häufiger angewendet. Mit guten Ergebnissen: Die Quelle waren nicht nur von Klient zu Klient unterschiedlich – was zu erwarten ist -, sondern auch von Sitzung zu Sitzung.

Offenbar gibt es für uns nicht die eine, die einzige Ressource, aus der wir Energie schöpfen können, sondern sie ist abhängig von der Situation, in der wir uns momentan befinden. Und das Unterbewusstsein fördert die Konnektion zu eben dieser Quelle.

Dabei scheint der Vorgang der Verbindung mit der Quelle einen Reparaturvorgang auszulösen, bei dem die Partitionstabelle unseres Körpers wieder in Ordnung gebracht wird. Manchmal passiert das in einem Arbeitsgang, meist bedarf es mehrerer.

Rückführung CD: Es ist rätselhaft, warum so etwas gelingt

Es ist völlig unklar, wie diese Form der Rückführung funktioniert, warum – aber ein Geschenk, dass es diese Fähigkeit gibt.

Die Regression direkt in eine Ressource ist eine wertvolle Entdeckung

– aus der Not geboren, aber, in der richtigen Weise angewendet, ist sie inzwischen von großem Wert in der Hypnosepraxis.

An diesem Septembermorgen nun hatten sich die Praxiserfahrungen meiner Frau verbunden mit dem Impuls, dieses Verfahren per Hypnose-CD vielen zugänglich zu machen. So also ist unsere erste Regressions-CD entstanden. Von Ihrem Skriptentwurf war ich überrascht, er wurde weiter ausgearbeitet, und nach einigen Monaten des Feilens am Skript, später an der Aufnahme und der Produktion, können wir nun mit einigem Stolz sagen:

Rückführung CD: Hier ist sie, die eigentlich „verbotene“ CD „Rückführung zur Ressource.“

Rückführung CD

Rückführungs-CD

P.P.S.: Wenn sich jemand fragt, ob der Kater sein Extrafutter bekommen hat – an diesem Morgen… ja!