Wer in seiner Welt gerade alles optimal empfindet, dem ist sicherlich zu gratulieren.
Bei wem Kleinigkeiten oder auch ganz groß fast alle Grundsätzlichkeiten gerade nicht leicht sind, dem möchten wir eines unserer Lieblingsbilder anbieten.
Was immer die aktuelle Situation an äußeren Umständen, Personen im Umfeld oder inneren Prozessen ist, ist dies Teil des eigenen Weges geworden. Vielleicht ungefragt, ungerecht, ermüdend, krank machend.
Die eigene Situation in ein Bild als Metapher zu übersetzen, hilft enorm. Die Situation prägt ohnehin das Gelände, auf dem wir stehen, und vielen gelingt es, sich die aktuelle Situation als Landschaft vorzustellen.
Und diese Landschaft ist nicht das Ende.
Sie ist der Ausgangsort, von dem aus Veränderung möglich wird. Diese Veränderung beginnt selten im Kampf oder im Verstehen, sie beginnt oft damit, das Gelände zu lesen. Tempo anzupassen. Erwartungen zu überprüfen. Kräfte einzuteilen. Neue Pfade wahrzunehmen, die vorher unsichtbar waren.
– Ein steiler Hang bleibt steil, auch wenn wir ihn nicht gewählt haben.
– Ein nebliges Tal bleibt neblig, auch wenn es sich unfair anfühlt.
– Ein Schleifenweg zwingt zur Wiederholung, auch wenn man vorankommen will.
– Ein Hinkelstein stoppt, auch wenn eine ganz andere Person oder eine unerwartete Diagnose ihn auf den eigenen Weg platziert hat.
– Dürre bleibt anstrengend, auch wenn die Wurzeln tief reichen.
– Dornen am Weg verlangen Aufmerksamkeit, auch wenn man sie nicht gewählt hat.
– Ein schwerer Himmel bleibt drückend, auch wenn der Tag begonnen hat.
– Nasser Boden entzieht Kraft, auch wenn der Wille da ist.
– Kälte verlangsamt, auch wenn Bewegung möglich wäre.
– Das Feld bleibt leer, auch wenn man gelernt hat zu sparen.
– Ein reißender Fluss bleibt gefährlich, auch wenn man ihn überqueren muss.
– Gegenwind bleibt Gegenwind, auch wenn man stehen bleibt.
– Ein steiler Abstieg erfordert Vorsicht, auch wenn man schneller unten sein möchte.
Was funktioniert hier trotz allem?
Das Ego würde sofort fragen: Was sagt das über mich?
Selbstwert fragt: Was funktioniert hier trotz allem?
Denn es ist möglich, sich darin zu orientieren. Schritt für Schritt. Nicht gegen die Landschaft, sondern mit ihr. Wenn sie heute unverrückbar wirkt, verändert Landschaft sich zuverlässig.
– Wege können entstehen, selbst wenn sie noch nicht sichtbar sind.
– Orientierung kommt zurück, manchmal langsam wachsend, manchmal mit dem einen Klick von Klarheit.
– Kohärenz bedeutet, dass Gedanken nicht sabotieren, sondern unterstützen. Dass der Weg in der Folge nicht gegen uns arbeitet, sondern mit uns. Dass wir das Leben nicht als Gegner erleben, sondern als Raum, durch den wir uns bewegen.
Natur als Lehrer
Die Natur hat so viel an Lösung zu bieten. Dort gibt es keine Selbstoptimierung, keine Schuldzuweisung, kein Drama. Wir finden dort Systeme, die reagieren, ausgleichen, umverteilen.
Ein besonders faszinierendes Beispiel ist das Myzel der Pilze.
Myzel ist kein einzelnes Wesen, sondern ein weit verzweigtes Netzwerk aus Hyphen, feinen Fäden, die sich unterirdisch ausbreiten. In einem Quadratmeter Waldboden können sich mehrere Kilometer dieser Strukturen befinden. Es verbindet Bäume unterschiedlicher Arten, transportiert Nährstoffe, Wasser und sogar biochemische Signale.
In der Ökologie spricht man von einem symbiotischen Netzwerk. Pilze versorgen Pflanzen mit Mineralstoffen wie Phosphor und Stickstoff. Im Gegenzug erhalten sie Zucker aus der Photosynthese. Dieses System funktioniert ohne zentrale Steuerung. Es reguliert sich durch Beziehung.
Der menschliche Organismus kennt diese Form von Intelligenz ebenso. Gesundheit entsteht nicht primär durch Reparatur, sondern durch Wiederherstellung von Beziehung. Zwischen Nervensystem, Immunsystem, Darm, Psyche. Zwischen Belastung und Erholung. Zwischen Innen und Außen.
Wie wir zu Heilpilzen kamen & Produkt-Tipp
Über das Myzel sind wir neu auf Heilpilze gestoßen, aus echtem Staunen über diese biologische Intelligenz. Wir haben uns gefragt, ob diese Systemintelligenz auch innerlich nutzbar gemacht werden kann.
Im letzten halben Jahr haben wir in unserer Fastenbegleitung gezielt mit ausgewählten Heilpilzen gearbeitet und geprüft, ob bestimmte Heilpilze Regulationsprozesse unterstützen. Die Rückmeldungen waren bemerkenswert:
– mehr Stabilität in Energiephasen,
– bessere Regeneration,
– weniger Stressreaktionen,
– klarere mentale Ausrichtung.
Besonders beeindruckt hat uns die Qualität und Haltung von smaints.
Die Gründer haben nicht einfach ein Produkt entwickelt, sondern eine Mission. Sie kommen selbst aus einer Phase intensiver (gesundheitlicher) Suche und haben ihre Erfahrungen mit moderner Mykologie, sorgfältiger Rohstoffauswahl und transparenter Produktion verbunden.
Für uns ist das entscheidend. Wenn wir etwas empfehlen, dann nur, weil wir Wirkung, Integrität und Substanz sehen.
Wer in dieser Richtung etwas für sich sucht, mag sein eigenes System und smaints vielleicht dabei unterstützen, die ‚Kleinen Heiligen‘, wie sie ihre Heilpilze nennen, ganz groß zu machen. Gern hier informieren und für die erste Bestellung 10 % Rabatt erhalten -> Gutscheincode: IHVV10.
Dem eigenen System dienen
Wir wünschen niemandem das nächste Ideal.
Kohärenz ist kein Leistungsziel. Sie ist ein Zustand, in dem der Weg wieder gangbar wird. Vielleicht nicht flach. Vielleicht nicht sonnig. Aber stimmig.
Wo immer du gerade stehst: Es ist keine Schwäche. Wir sind uns sicher, es ist eine Phase mit eigenen Regeln.
Vielleicht beginnt alles damit, das Gelände nicht mehr zu bekämpfen. Sondern mutig den nächsten stimmigen Schritt zu gehen.
→ Informationen zu unseren Seminaren zum Erlernen oder Vertiefen der Hypnose
Kraftvoll verbunden,
Das IHvV-Team