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Hypnose, die schnelle und stimmige Erfolgsformel Ihres Unterbewusstseins

Stellen Sie sich Hypnose als die sanfte, doch blitzschnelle Erfolgsformel Ihres Unterbewusstseins vor, für die aktuelle Situation zur Lösung zu finden und auch ihre Umsetzung einzuleiten.

Was ist Hypnose?

In einer tiefen Entspannung richten wir die gesamte Aufmerksamkeit nach innen. So hat das Unterbewusstsein die Möglichkeit, sich mitzuteilen und auf die Bedürfnisse hinzuweisen. Das Unterbewusstsein nimmt sich hierfür weniger als eine Sekunde Zeit, um zu entscheiden, was es braucht. Die Lösungen sind stets einfach und umsetzbar. Sie kommen immer aus Ihren eigenen Ressourcen, so dass Sie stets selber die Kompetenz mitbringen, Ihre aktuelle Situation oder Schwierigkeit zu überwinden.

Hypnose ist real und geheimnisvoll zugleich. Ein Mensch in Hypnose stellt auch nach 100 Jahren die Forscher vor Rätsel, verblüfft Wissenschaftler aus Harvard, Freiburg oder Stanford immer wieder neu.
In der hypnotischen Trance passieren unerwartete Dinge. Ein Mensch kann etwas sehen, riechen oder schmecken, was es gar nicht gibt oder umgekehrt ignorieren, was tatsächlich existiert. Zum Beispiel Schmerz. Das neue Interesse an medizinischer Hypnose lässt sich zum Teil auf Erfahrungen von Militärärzten im Zweiten Weltkrieg zurückführen, die manchmal ohne Narkose amputieren mussten. In tiefer Trance empfanden die Soldaten keinen Schmerz.

Hypnose – ein natürlicher Zustand?

Viele Forscher glauben inzwischen, dass wir mehrmals täglich für kurze Zeit in hypnoseähnliche Zustände fallen (etwa alle 90 Minuten, daher der Pausenrhythmus in Schulen). Kinder bis zum siebten Lebensjahr sind sogar ständig in diesem Trancezustand. Fast jeder ist schon einmal Auto gefahren und kann sich hinterher nicht erinnern, was unterwegs passiert ist. Beim Lesen eines Krimis vergisst man die Welt um sich, und spielende Kinder muss man oft dreimal zum Essen rufen. Alles Zustände, die dem der Hypnose verblüffend ähneln.

Der Zustand der Hypnose ist ein ganz natürlicher dritter Bewusstseinszustand, der uns also auch im Alltag allen bekannt ist. Neben Schlaf und Wachsein. Symbolisch ist der Trance-Zustand zu verstehen als Tor zwischen Tages- und Nacht-Bewusstsein. Eine Art Hoch-Konzentration während körperlicher Entspannung. Wenn wir als Hypnosetherapeuten diesen Zustand herstellen, sprechen die therapeutischen und mit Ihnen abgesprochenen Suggestionen nicht mehr das bewusste Alltagsdenken an. Sie erreichen unterbewusste Schichten und treffen hier auf die dortigen Verarbeitungsmechanismen und Lösungs-Möglichkeiten. Auf dieser Ebene wird entschieden, welches Muster wie eine Art Autopilot im Wachbewusstsein gewählt wird. Da die (Selbst)Hypnose auf dieser Ebene arbeitet, hat sie die Qualität von schlafwandlerischer Sicherheit:

  • Das Bewusstsein wird an einem Ort der Sicherheit in den hypnotischen Schlaf versetzt.
  • Trance verändert die Hormonzusammensetzung im Blut auf eine Komposition, die Stress reduziert.
  • Der Körper entspannt
  • Die Gedanken kommen zur Ruhe
  • Das Unterbewusstsein öffnet sich und lässt neue Situationen zu
  • Sie behalten während des gesamtes Prozesses die Kontrolle, wenn Sie diese brauchen

Fokussierte Aufmerksamkeit

Dieser Zustand lässt sich verdeutlichen mit dem Bild von einer Taschenlampe in einem abgedunkelten Raum. Ihr Lichtstrahl trifft auf eine Blumenvase. Die Vase ist in allen Einzelheiten zu erkennen. Alles andere bleibt ausgeblendet. Hypnosetherapeuten nennen diesen Zustand „fokussierte Aufmerksamkeit“.

Von ungesunder Trance zu Erfolgs-Trance

Milton Erickson, der die moderne Hypnose und ihren therapeutischen Einsatz in der Psychotherapie maßgeblich förderte, sagte: „Alles was fasziniert und die Aufmerksamkeit eines Menschen festhält oder absorbiert, könnte als hypnotisch bezeichnet werden“. Auch etwa Nikotin hat eine Kraft, die uns fesselt, doch würden wir hier von einer „ungesunden“ Trance sprechen. Die hypnotherapeutische Arbeit kann wie ein Spurenwechsel verstanden werden. Ein Wechsel in das, was Sie für sich als gewünschte Spur oder als Erfolgsspur definieren. Hochleistungssportler lassen sich dabei sogar beobachten, dass sie ihre Wettkämpfe bereits in ihrer Vorstellung gewinnen, in Trance, bevor sie dann „real“ siegen. Sehen wir also Bilder während unser Körper in einem entspannten Zustand ist und die Aufmerksamkeit hoch fokussiert ist, die Aufmerksamkeit sich mit nichts anderem mehr als diesem Bild beschäftigen möchte, reagiert der Körper auf die Bilder und es kommt zu einer körperlichen oder verhaltensbezogenen Veränderung. Diese Aufmerksamkeit muss mitunter wie ein Hündchen erzogen werden, worin wir unsere Aufgabe sehen. Wir halten Sie konzentriert und übersetzen Ihre Ziele in die hypnotische Sprache.

„Brüten“ wir einen Gedanken mit der Kraft der Aufmerksamkeit, haben Gedanken die Tendenz, sich zu erfüllen. Beziehungsweise die Bedingungen zu erzeugen, damit sich die Idee erfüllen wird.

Kontaktieren Sie uns

Wir haben Expertise in Hypnosetherapie von über 10 Jahren und mehreren tausend Sitzung. Nehmen Sie gern Kontakt auf, um einen Termin zu vereinbaren.

Direkt auf die Programmierung zugreifen

Das U.S. Department of Education definiert Hypnose offiziell als Umgehung des kritischen Faktors unseres Bewusstseins und Zulassen von akzeptablem, selektivem Denken.

Was bedeutet das konkret? In Hypnose tritt das typische „Aber“ des Bewusstseins beiseite. Wir hinterfragen nicht mehr, was wir sehen, hören, riechen, wahrnehmen. In Hypnose lassen wir zu, dass der kritische Wächter eine Pause macht. Wir akzeptieren Informationen, die sich stimmig anfühlen, als wahr. So werden diese akzeptablen Suggestionen im Unterbewusstsein wie auf eine Festplatte geschrieben und alte Spuren überschrieben. Sogar die, die lebenslang installiert sind.

Emotionen erleichtern

Unsere emotionalen Überzeugungen und Spuren hartnäckiger Situationen sind nicht bewusst, sie sind wie auf einer Festplatte programmiert. Nehmen wir einen Reiz wahr, wählen immer wieder das, was beim ersten Erleben eines Reizes erlernt wurde. Diese Autopilot-Reaktionen können deswegen auch nicht im wachbewussten Zustand verändert werden, doch die Festplatte lässt sich anschauen und mit einer neuen Spur programmieren. Dies geschieht mit direkten Suggestionen oder über eine Neu-Bewertung des Erlebens. Von dem Problem werden in Hypnose die emotionalen Zustände getrennt. Fühlen wir uns für eine Situation nicht mehr schuldig oder haben wir keinen Zweifel oder hat sich die Erwartung geändert, ist die Situation verändert. Das veränderte innere Erleben macht ganz neue Spuren, Reaktionen und Ressourcen möglich.

Geschichte der Hypnose und Forschung

Indien, 1845: Der schottische Arzt James Esdaile schafft mit hypnoseähnlichen Methoden (Mesmerismus) erstmals völlige Anästhesie. Acht Jahre lang nimmt er unter hypnotischer Anästhesie Amputationen und Tumorentfernungen an 345 Patienten vor (ehe sein Arbeitsvertrag mit einer Teehandelsgesellschaft endet und er in die Heimat zurückkehrt). Zu diesem Zeitpunkt hat das leichter zu verabreichende Chloroform seinen Siegeszug als Narkosemittel angetreten.

Hypnose und Schmerzforschung

Universität von Iowa City (USA), 2006: Forscher unter der Federführung des deutschen Studienleiters Prof. Dr. Sebastian Schulz-Stübner suggerieren Testpersonen, ein kalter Handschuh schützte ihre Finger vor einer heißen Elektrode. Die Elektrode wird erhitzt – keine Reaktion. Schulz-Stübner: „Das Schmerzsignal kam zwar noch an, aber es wurde von den höheren Hirnregionen nicht mehr als Schmerz festgestellt„. Die Probanden schalteten bestimmte Gefühls- und Wahrnehmungszentren einfach ab.

Harvard-Dozent Stephen Kosslyn fasst seine jahrelangen, weltweit beachteten Forschungen mit einem Unterton anhaltender Verblüffung zusammen: In Hypnose falle unser Geist in „eine Art Super-Konzentration, in der die mentalen Bilder so stark werden können, dass sie die tatsächliche Wahrnehmung blockieren„.

Die Hirnforschung kommt der Hypnose nur langsam auf die Spur und vermutet im Thalamus das Bewusstseinszentrum. Quelle: fmrt-scanthalamus (cc)

Hypnotisierbarkeit der Bevölkerung

Als Hypnosepraktiker wissen wir um die Methoden, wie 95 – 98 % in diesen Zustand geführt werden können. Studien, die die Hypnotisierbarkeit von fast jedem belegen, erwähnen wir auch in unserem Hypno-Wissen.

Mit Hypnose oder Selbsthypnose ist es möglich, die Führung in der größten Schaltzentrale unseres Körpers zu übernehmen: im Unterbewusstsein. Auf unser Bewusstsein entfallen nur zwei Prozent der Aktivität unserer Nervenzellen. 98 Prozent sind auf unterbewusste Vorgänge zurückzuführen.

Mit anderen Worten: Die eigentliche Führung über unser Leben hat das Unterbewusstsein. Das betrifft unser Handeln, die Regulierung des Stoffwechsels, unser Immunsystem, unsere Instinkte, unsere Empfindungen.

Die Bedeutung des „Säugetierhirns“

Im Gehirn gibt es tatsächlich so etwas wie eine Schaltzentrale all dieser Vorgänge. Es ist das limbische System. Das limbische System wird auch Säugetierhirn genannt, weil wir es mit den Säugetieren gemein haben. Es ist mit vielen anderen Arealen des Gehirns stark vernetzt. Inzwischen hat die Hirnforschung herausgefunden, dass nicht nur das Vegetative und Unterbewusste, sondern auch jeder bewusste Gedanke durch das limbische System gefiltert und beeinflusst werden.

Selbst willentliche Entscheidungen und rationale Vorgänge wie Rechenaufgaben lösen oder Schachspielen erhalten durch das limbische System eine Art Gefühlsstempel. Das gilt auch für Erinnerungen, Handlungen und Gewohnheiten. Das heißt, nichts geht ohne Gefühl. Auch, wenn uns dies nicht bewusst ist. Diese Schaltzentrale, das limbischen System, beeinflusst fast alles, was in und mit uns geschieht – wie wir denken und fühlen, was wir erreichen, wie und wer wir sind. Ein Zugang dazu ist vergleichbar mit einem Schlüssel, der das Tor zu Gesundheit, Motivation und Harmonie aufschließt.

In Hypnose „kommunizieren“ wir mit dem limbischen System. Hypnose ist ein Zustand, in dem das Tor zum Unterbewusstsein weit aufsteht, doch sie ist auch die systematische Methode, es zu betreten. Und mit ihm zu kommunizieren: über direkte Suggestionen, indirekte Bilder, Gleichnisse, Metaphern.

Wenn wir ein handfestes Problem haben, reicht Denken nicht aus. „Materie und Energie sind beide nur unterschiedliche Ausprägungen der selben Sache.“ (Albert Einstein). Damit sich das Manifestierte verändern kann und sich die ursprünglich perfekte Ordnung wieder herstellen kann, braucht es einen neuen Gefühls-Impuls. In der hypnotischen Trance setzt man sich mit kritischen Situationen auseinander und legt bildlich für den Veränderungsprozess die erwünschte Spur. So sind Veränderungen möglich, die willentlich nicht möglich sind. Gefühle sind immer stärker als der Wille und sie sind das „Arbeitsmaterial“ für jede Hypnosetherapie.

Wissenschaftliche Anerkennung der Hypnose

Institutionelle Anerkennung der Hypnosetherapie. Montage: IHvV

Bereits 1892 erkennt die British Medical Association (BMA) die therapeutischen Wirkungen der Hypnose an. 1952 wird Hypnose in Großbritannien in die Ausbildung klinischer Berufe übernommen. 1961 folgt die USA. In Deutschland werden die Studien zur klinischen Hypnose 15 Jahre lang geprüft, ehe schließlich am 27.03.2006 Hypnotherapie als Methode anerkannt wird.

Filmtipp: Warum wirkt Hypnose?

Bereits 2006 produziert, fasst „Wunder an den Grenzen der Medizin – Rätselhafte Heilung„, ein Film des preisgekrönten Wissenschaftsautors Joachim Faulstich, exzellent zusammen, worum es in Hypnosetherapie und Rückführung geht und was möglich ist. Der Film bemüht sich eindrucksvoll und seriös zu klären, warum und wie schulmedizinisch nicht erklärbare Heilungen möglich sind.

Zitat aus den Senderinformationen: „Ist es möglich, dass Patienten in Träumen den Weg zur ihrer Genesung finden? Kann Hypnose körperliche Erkrankungen heilen? Ist es denkbar, dass Menschen gesund werden, weil ihnen ein Arzt die Hände auflegt? Wie groß ist die Macht von Geist und Seele in der Medizin?“ Die Dokumentation von Joachim Faulstich zeigt eindrucksvolle Patientengeschichten.

Der neunjährige Gabriel Stobbe zum Beispiel litt nach einer Hirnoperation jahrelang unter Kopfschmerzen und Schwindelanfällen – bis ihn eine Ärztin mit einer Jahrtausende alten Methode heilte.

Thomas Mienert war nach einem Schlaganfall gelähmt und nahm die Hälfte der Welt nicht mehr wahr – bis ihn eine Therapeutin auf eine innere Reise schickte.

Armin Schütz hatte Hautkrebs, und überall in seinem Körper wucherten Metastasen. Nach mehreren Operationen machten ihm die Mediziner keine Hoffnung mehr. Doch Armin Schütz fand seinen persönlichen Schlüssel – und überlebte.

Der Film ist medizinischen Wundern auf der Spur, in Kliniken und in den Praxen von Ärzten, Hypnosetherapeuten und Heilern, und im Gespräch mit Patienten. „Für manche der erstaunlichen Heilungsgeschichten gibt es heute schon eine wissenschaftliche Erklärung. Aber noch immer bleibt ein großer Teil ungeklärt“ – ein Geheimnis, das Forscher an den Grenzen der Medizin zu ergründen versuchen. In ihren Experimenten zeigt sich, dass die Vorstellungskraft bei Heilungen offenbar eine größere Rolle spielt, als die meisten Ärzte dies selber geglaubt haben.

Wir empfehlen allen, die sich mit Hypnose mehr auseinander setzen möchten, sich einmal diesen faszinierenden Film anzuschauen.

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