Vor festlichen Tagen oder einfach im Alltag möchten wir eine Idee teilen, die vielleicht einigen ein nützliches Tool für kulinarisch reichere Phasen sein kann.
Fasten ist weit mehr als eine Modeerscheinung. Viele denken beim Fasten an extreme Selbstüberwindung und strengste Regeln.
Doch meistens braucht es nicht einmal die ganz großen Umbrüche, um sich leichter zu fühlen und schon ein kleiner Rhythmuswechsel genügt.
Regelmäßiges Fasten ist wissenschaftlich mit all seinen Vorteilen wie der Anregung von Zellregeneration (Autophagie), Verbrauch gespeicherter Kohlenhydrate, Abbau falsch zusammengebauter Substanzen und Hemmung von Entzündungsreaktionen gut erforscht.
Um langsam gesund Gewicht zu reduzieren oder zu halten, sind für viele ein bis wiederholte Fastentage pro Woche eine gute Methode. Solch ein Fastentag ist dann meist allerdings ein ziemlich gestresster und hungriger Tag. Um dieses Extrem zu mildern, haben wir nun für uns in einem ganz frischen Langzeit-Test die Methode gefunden, nicht von 0 bis 24 Uhr zu fasten, sondern den «Nahrungswechsel-Punkt» in den späten Nachmittag zu legen.
Unser stressfreier Vorschlag: Der Fastenpunkt um 17 Uhr
Einen festen täglichen «Fastenpunkt» setzen – z. B. um 17 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt die feste Nahrungsaufnahme stoppen und rein über Suppen oder Säfte bis zu 400 Kalorien innerhalb der nächsten 24 Stunden aufnehmen. Dann beginnt am nächsten Tag um 17 Uhr schon wieder das ganz «normale» Essensfenster. Einmal in der Woche umgesetzt wären dies bereits 4 Fastentage pro Monat und medizinisch deutlich empfohlen. Wer es wie ein Pendel im steten Wechsel machen möchte, stoppt dann wieder um 17 Uhr die festen Mahlzeiten und pausiert mit 1 bis 2 Suppen bis zum nächsten Tag 17 Uhr.
Diese stressfreie, klare Struktur bedeutet damit kaum Drama um Verzicht, kein ganztägiger Kampf gegen den Hunger. Stattdessen ein gleichbleibender Rhythmus, der auch Konzentration, Verdauung und mentale Klarheit enorm fördert. Ideal übrigens auch kombinierbar mit anderen Lieblings-Praktiken.
Es entsteht ein wohltuendes Pendeln, das überraschend viel Ruhe in den Alltag bringt und Körper sowie Kopf gleichermaßen aufatmen lässt.
Anwesenheit im eigenen Leben
Mit sich selbst in Verbindung zu bleiben ist unsere heutige Bitte an jeden. Durch machbare Routinen wie ein regelmäßiges Fastenfenster oder durch Erfahrungen, die Herz und Verstand verbinden. Wir wünschen uns für jeden, dass es nicht um Perfektion geht. Sondern um stetige, zugewandte Anwesenheit im eigenen Leben. Und genau in diesen eigenen Schuhen liegt sicher unsere größte Kraft.
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Mit lichtvollen Grüßen,
Friederike und Sylvia für das IHvV-Team