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Vielen ist der Begriff Ikigai wohl noch nie begegnet. Uns selbst ist er seit einem persönlichen Bezug zu Japan wichtig geworden und wir sind dankbar, unser persönliches Ikigai gefunden zu haben. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Ikigai täglich Pflege braucht.

Ikigai stammt aus Japan und beschreibt als starkes Prinzip etwas sehr Einfaches und gleichzeitig Tiefes: den inneren Grund, morgens aufzustehen. Das Gefühl, dass das eigene Leben stimmig ist. Nicht perfekt. Doch sinnvoll. Tragfähig. Eigen.

Die vier Bereiche des Ikigai

Oft wird Ikigai als Schnittmenge aus vier Bereichen dargestellt:

– was du liebst
– was du gut kannst
– was gebraucht wird
– wofür du bezahlt wirst.

Das ist logisch. Und doch spüren viele dabei… nichts. Oder gar Druck, es nicht zu leben.

An diesen vier Stellhebeln kann tatsächlich etwas verändert werden. Beim Gefühl, nicht in seinem Ikigai zu sein, lohnt sich der Blick genau dorthin, oft liegt irgendwo nur ein Ungleichgewicht vor.

Beispiel: Etwas macht riesigen Spaß, bringt aber keinerlei Lohn. Oder gute Bezahlung, doch überhaupt keine Freude mehr. Schon eine leichte Veränderung kann Balance wieder einstellen. Dies kann ein anderer Rahmen sein, eine konkrete Neuausrichtung, eine klare Grenze oder auch «nur» eine Neubewertung. Ikigai ist kein Zustand, der glücklicherweise da ist oder eben nicht, sondern ein lebendiges Balancespiel zwischen diesen vier Feldern.

Ikigai ist ein Gefühl, kein Diagramm

Ikigai ist kein Diagramm, das man einmal versteht. Sein Gradmesser ist das eigene Gefühl. Als Stimmigkeit, genau «Das» mit sich auszudrücken. Ein Gefühl, zu wissen, warum man tut, was man tut. Nicht stressig theoretisch, sondern spürbar, wenn der innere Lärm leiser wird. Wenn der Geist aufhört, zu treiben und wieder zuhört.

Denn Ikigai entsteht nicht im Außen. Er entsteht in der Art, wie wir denken, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und wie sauber wir mit unseren inneren Zuständen umgehen. Ein überlasteter, ständig reagierender Geist erkennt sein Ikigai genauso wenig wie ein beschlagener Spiegel ein Gesicht.

Wer Mentaltechniken erlernen möchte, um den Zustand von innerer Ordnung und Klarheit zu erreichen, den begeistern wir gern in unserem Selbsthypnose-Seminar von seinen eigenen inneren Möglichkeiten.

Drei Ikigai-Impulse für den Alltag

Wir möchten noch drei einfache Ikigai-Impulse für den Alltag teilen:

– Beginne den Tag nicht mit Nachrichten, sondern mit einer Minute innerer Ausrichtung: „Wofür lohnt sich dieser Tag?“
– Nutze kurze mentale Reset-Momente statt Durchhalten: drei tiefe Atemzüge mit einer klaren inneren Anweisung wie „Stopp –> neu ordnen“.
– Beende den Tag nicht mit Bewertung, sondern ein bisschen feierlich: Was war heute alles andere als selbstverständlich?

→ Mehr zum Selbsthypnose-Seminar

Wir wünschen jedem, seinem Ikigai so nah als möglich zu sein. Und den Mut zu haben, den eigenen Geist immer seltener zum Gegenspieler und immer kraftvoller zum Verbündeten zu machen.

Herzlich
Das Hypnose-Team

 

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