Hypnose bei Angst, Phobie und Panikattacken

Wie wirkt Hypnose bei Angst und Phobie? Phobien (und Ängste, auch Prüfungsangst) sind quälende, einschränkende Dispositionen, die vor einem Objekt oder einer Situation Panikattacken auslösen. Sie entstehen aus einem unbewussten Prozess. Beispiele für Phobien sind Flug-, Höhen- oder Spinnenangst, Ängst unter Leuten zu sein, frei zu sprechen und vieles mehr.

Erfolgreich in der Behandlung von Phobien oder Panikattacken ist es darum, sie dort zu behandeln, wo sie entstanden sind – im Unbewußten. Wir arbeiten bei der Behandlung überwiegend mit Techniken des neurolinguistischen Programmierens (NLP) und des EMDR (Eye Movement Desensitisation und Reprocessing) nach Dr. Shapiro.

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Hypnose gegen Angst ist – ebenso wie die „kleine Schwester der Hypnose“, das Autogene Training – im Rahmen einer Hypnosetherapie sehr wirkungsvoll. Doch zunächst ein Überblick über Ängste und ihre Hintergründe. 

CD-Set Angstfrei

Angst ist eines unserer Grundgefühle, das natürlicher Weise zum Menschen gehört. Sie hat eine wichtige Warnfunktion und erleichtert es uns Situationen zu bewältigen in denen wir uns nicht sicher fühlen. Sie fungiert als Auslöser für unsere „innere Alarmanlage“ in Gefahrensituationen.

Ein emotionaler Erregungszustand angesichts einer physisch gefährlichen oder psychisch bedrohlich erlebten Situation ist die Folge.

Sie kann bewusst oder auch unbewusst wirken.

Wenn Ängste zunehmen

Nehmen die Ängste zu, so dass sie den Alltag oder das Leben eines Menschen beeinträchtigen, so spricht man von Angststörungen. Hier kommt es zu Irritationen im Gehirn, die ein Gefühl von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein auslösen.

Durch ein immer fordernderes Leben, ständige Verfügbarkeit, extrem hohes Anspruchsdenken und Perfektionsansprüche tauchen Ängste immer häufiger auf.

Symptomatische Erscheinungen sind:

  • Herzrasen
  • Zittern
  • Schwitzen
  • Schwindel
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • erhöhter Blutdruck
  • Kälte-oder Hitzeempfindungen
  • Begleitsymptome können sein:
  • Stress
  • Schmerzen
  • mangelndes Selbstvertrauen
  • mangelnde Lebensfreude
  • Depressionen
  • Süchte
  • Andere Abhängigkeiten

Unterscheidungen

  • Ängste, die das Wohlbefinden und Entwicklung hemmen
  • (z.B. Sprechangst, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Versagen, Angst sich zu blamieren,….)
  • Spezifische Phobien
  • (z.B. Hunde-, Katzen-, Spinnen-, Insektenphobien, Höhen-, Platzangst, Angst vor Erbrechen, Angst vor Krankheiten )
  • nichtspezifische Phobien
  • (z.B. Angst vor Menschenmengen, öffentlichen Plätzen)
  • Panikstörungen (Panikattacken, die völlig unvermittelt und unvorhersehbar auftauchen und stark beeinträchtigen )

Hypnose gegen Angst

In der Hypnosetherapie zum Thema Ängste am IhvV geht es darum, Vertrauen in die eigenen Ressourcen zu finden, die Ursachen der Angst aufzudecken, Lösungen und Veränderungsmöglichkeiten zu suchen und somit einen Neuanfang raus aus alten eingefahrenen Verhaltensmustern zu etablieren.

In unserer Arbeit streben wir eínen Zustand an, in dem sich der Klient angstfrei und sicher fühlt. Es geht uns darum, dass sich der Klient wieder kraftvoll und losgelöst von alten Strukturen in seinem Leben einbringen und verwirklichen kann. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Hypnose bei Ängsten einzusetzen.

Hypnose gegen Angst: 8 Interventionen

  1. Eine allgemeine und tief erlebte Entspannung und Ruhe ist ein erstes und wichtiges Signal für den Klienten. Denn wo Entspannung ist gibt es keine Angst.
  2. Ein weiterer wichtiger Aspekt für einen erfolgreichen Umgang mit der Angst ist ein achtsamer Fokus auf den Atem. Über den Atem lassen sich anfängliche, ängstliche  Situationen gut regulieren. Die kurze, flache Atmung wird aufgelöst und in eine lange, ruhige Atmung umgewandelt.
  3. Ich-Stärkung und Ressourcenfindung ( wann und wo war ich besonders angstfrei/ wie fühlte sich das an)
  4. Loslösungsstrategie ( Ballon, Boot, Rucksack mit „ Gefühlsballast“  verabschieden)
  5. Hypnoanalyse ( Konfrontation mit sehr affektbesetzten Erlebnissen und Transformation)
  6. Modell des NLP Phobiemodells ( Überschreiben von „ Gefühlsspuren“)
  7. Timeline-Arbeit um Ursachen aufzuspüren und aufzulösen
  8. Ankertechnik ( für Ruhe und Gelassenheit in Angstbesetzten Situation)

Die in der Hypnose erlebte Angstfreiheit macht es möglich innere Veränderungsprozesse anzustoßen und so auch den äußeren Konflikt zu transformieren.

Dabei werden in der Trance neue Blickwinkel geschaffen, neue Horizonte entdeckt, Situationen, in denen sich der Klient sicher, stabil, frei und selbstbestimmt erlebt. Allein durch das Kreieren und intensive erleben solcher Situationen werden alte Verhaltensmuster unterbrochen.

Ein sicheres Fundament in der eigenen Persönlichkeit zu spüren und zu erleben ist nach unserer Erfahrung eine wichtige Vorraussetzung um die immer stärker werdenden Belastungen des Alltags zu bewältigen.

Die Themen der Hypnose-Interventionen: Abgrenzung, Verfügbarkeit, Inseln schaffen, Vertrauen in die eigenen Ressourcen finden, spielen oft eine bedeutende Rolle in der Auseinandersetzung mit der Angst. Die Fragen, was ist mir wirklich wichtig im Leben, wo bedarf es möglicherweise Hilfe, welche Veränderungen sind nötig, damit ich mich in meinem Leben wieder sicher und angstfrei fühlen kann, spielen hierbei eine große Rolle.

Hypnose gegen Angst - Literaturtipp

Hypnose gegen Angst – Literaturtipp

Ich unterhielt mich mit einer Freundin über meine ständigen Ängste, und darüber, dass ich schon viele Dinge ausprobiert habe. Da sie selbst gerade zur Hypnose ging, sagte sie, dass ich es mal ausprobieren solle. Meine Bedenken waren vorerst die, dass ich unsicher war, ob ich mich auf Frau Hibsch, eine fremde Person, die ich nie zuvor gesehen hatte, einlassen könne. Bei ihr sollte nun mein Innerstes nach außen gekehrt werden.

Bei meiner ersten Fahrt zu Frau Hibsch war ich sehr aufgeregt. Ich habe versucht mir vorzustellen, wie sie sein wird, was sie mich fragen wird etc. Aber was mache ich mit dem Erlebten und wie gehe ich mit der neuen Erfahrung um? Viele Dinge die gleichzeitig auf mich einströmten.

Im ersten Gespräch wurde mir sehr viel über Hypnose erzählt, so dass für mich keine Fragen offen blieben.

Ich war sehr überrascht, wie Frau Hibsch mich in der Hypnose beruhigen konnte. Mir liefen die Tränen, mein Herz schlug schnell und kräftig, mein Atem ging schneller… innerlich war ich aufgeregt, traurig und wütend über die Dinge, die zum Vorschein kamen. Doch die angenehme Stimme von Frau Hibsch und ihre beruhigende Art begleitete mich durch diese Sitzungen, so dass ich mich hinterher befreit fühlte und nicht belastet.

Kathrin Janke, Berlin

Buchempfehlungen bei Ängsten:

  • Rüdiger Dahlke: „Angstfrei leben“
  • für Kinder sehr zu empfehlen von Dr med. CLaudia Croos-Müller:“ NUR MUT“

CD Tipps:

Soweit es sich um sog. isolierte Phobien handelt, ist die Anzahl der notwendigen Sitzungen erfahrungsbemäß recht gering (2 bis drei Sitzungen). Bei generalisierten Ängsten und Panik-Attacken sieht es so aus, dass Sie in ärztlicher Behandlungen sein müssen, ehe wir – begleitend – tätig werden. Wenn Sie nicht genau wissen, ob es sich bei Ihnen um ein isoliertes Geschehen oder um ein generalisiertes handelt, so können wir das im Erstgespräch feststellen.

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