Hypnose bei Schmerzen: Wie kann geholfen werden?

Hypnose bei Schmerzen: Mit Hypnose werden Schmerzen nachweislich reduziert oder abgeschaltet. In den dafür erforderlichen Zustand kommt man meist über Entspannung. Wer aber starke Schmerzen hat, kann schlecht entspannen. Wie wirkt Hypnose dann? 

Hypnose bei Schmerzen: Die wichtigsten Fragen

Hypnose CD gegen Schmerzen: Regenbogensee (CD-Label)

  • Wie überwindet Schmerzhypnose die Entspannungshürde?
  • Warum ist Hypnose bei allen Schmerzarten so erfolgreich, egal, ob es akute, chronische, psychosomatische oder Phantomschmerzen sind?
  • Warum helfen Hypnose und Selbsthypnose gegen Schmerzen sogar denen, die nur gering „suggestibel“ sind?

Hypnose Schmerztherapie / Hypnose Schmerzbehandlung

Der Schotte James Esdaile entwickelte Mitte des 19. Jahrhundert eine Hypnosetechnik zur Ausschaltung des Schmerzempfindens. Esdaile konnte mit Hilfe der Hypnose Patienten ohne Narkose operieren. Er wendete dies erfolgreich im großen Stil bei über 1000 Operationen in seiner Funktion als Betriebsarzt einer ostindischen Teegesellschaft an.

Seine Methode geriet aufgrund der Einführung des Chloroforms als Narkosemittel vorübergehend in Vergessenheit. Doch heute ist in den Unfallambulanzen Englands, Amerikas und Australiens Hypnose keine exotische Anwendung mehr, in Schweden hat jeder zweite Zahnarzt eine Hypnoseausbildung, im führenden belgischen Hospital in Lüttich ist Hypnose als Anästhesieersatz im Routineeinsatz. An Europas größtem Universitäts- und Forschungskrankenhaus, der Berliner Charité, gibt es eine eigene Forschungsabteilung für Hypnose. Dort ist sie in zahlreichen anderen Fachabteilungen im alltäglichen Einsatz – auch bei der Schmerztherapie.

Schmerz-Hypnose: Studien

Entwickelte die Hypnose-CDs zum Abnehmen: Friederike Gerling

Entwickelte Schmerz-CD: Friederike Gerling

Die Wirksamkeit der Hypnose gegen Schmerzen wurde seit Mitte der 70er Jahre durch zahlreiche Studien belegt. Dabei wird überwiegend eine Überlegenheit der Hypnose gerade bei chronischen und psychosomatischen Schmerzen im Vergleich zur Therapie mit Medikamenten oder längeren klinischen Aufenthalten festgestellt und die Bedeutung der Selbsthypnose hervorgehoben.

Die Mehrzahl der Ansätze, mit Hypnose Schmerz zu behandeln, ist symptomatisch und weniger ursächlich. Das heißt, es geht um eine Veränderung der Schmerzwahrnehmung – von der Linderung bis hin zu seiner zeitweiligen «Abschaltung».

Das Ergebnis einer neuen deutschen Studie legte der Psychologe Dr. Jacobs vor.

28 Patientinnen und Patienten der Göttinger Uniklinik, die unter chronisch auftretenden Schmerzattacken (Nervenschmerzen, Rückenschmerzen, Migräne usw.) litten, erlernten mit Therapeutenhilfe eine Form der Selbsthypnose, die es Ihnen ermöglichte, trotz akuter Schmerzschübe in einen hypnotischen Trancezustand zu gehen. Die Folge: Sie konnten die Einahme von Schmerzmitteln, Anti-Depressiva und Opiaten um durchschnittlich 60 bis 75 Prozent senken, damit die Nebenwirkungen der Medikamente deutlich reduzieren und so wieder am Sozial- und Arbeitsleben teilhaben.

Hypnose bei Reizdarm, Colitus Ulcerosa, Magengeschwüren und Morbus Crohn

Eine Langzeitstudie mit 204 Patienten, die mit jeweils zwölf Hypnosesitzungen gegen die Schmerzen beim Reizdarm-Syndrom behandelt wurden, zeigte bei 71 Prozent nachhaltige Besserung. Die Wirkung der Hypnose hielt bei vielen fünf bis sechs Jahre an. Quelle: Dr W. M. Gonsalkorale, Hypnotherapy Unit, Withington Hospital, Mancherster, 2003 in der Fachzeitschrift «Gut» (dt. «Darm»).

Das Reizdarm-Syndrom ist eine weit verbreitete, aber ursächlich unklare Krankheit mit Schmerzen im Magen- und Darmbereich. Ähnliche Erfolge erzielt man mit Hypnose bei Colitus Ulcerosa, Magengeschwüren und Morbus Crohn.

Scherzen und Hypnose Update: Metastudie zu Fibromyalgie

Hypnose wirkt bei Muskelschmerzen in Zusammenhang mit Weichteilrheumatismus (Fibromyalgie). Das ist das Ergebnis einer Metastudie, die Forscher aus vier deutschen Universitäten in der Fachzeitschrift „European Journal of Pain“ veröffentlicht haben.

Der sogenannte Faser-Muskel-Schmerz kann in verschiedenen Körperregionen auftreten und geht mit Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafproblemen einher. Dabei wirke die Hypnose nicht allein schmerzlindernd, sondern auch stressmindernd, konzentrationsfördernd und verbessere nachweislich den Nachtschlaf.

Metastudien sind Studien, die bereits vorhandene Studien zusammenfassend auswerten. Insgesamt sind so die Ergebnisse von neun Studien mit insgesamt 457 Teilnehmern eingeflossen. Das Fazit fasst die Deutsche Ärztezeitung so zusammen: „Nach Abschluss der Therapiesitzungen mit Hypnose bzw. Imagination waren die Patienten den Kontrollgruppen in den primären Endpunkten Schmerzlinderung und Stress signifikant überlegen.“

Es gibt viele weitere Studien zur generellen Wirksamkeit der Hypnose bei Schmerz, etwa in Zusammenhang mit Krebs, Rückenschmerz, Verbrennungen oder Migräne. Eine gute deutschsprachige Übersicht über diese Studien geben die Psychologen und Universitätsprofessoren Walter Bongartz und Dirk Revenstorf.

Das Magazin für Psychologie und Hirnforschung widmete ein Dossier dem Zusammenhang von Psyche und Gesundheit. Darin enthalten eine Zusammenfassung der neurobiologischen Forschung über „Schmerz“ des Schmerzforschers Prof. Burkhart Bromm sowie ein Interview mit Dr. Burhard Peter, Hypnose- und Psychotherapeut. Wiewohl aus 2004, sind die Kernsätze doch von genereller Gültigkeit:

Zitate:
„Wie Schmerz erlebt wird, lässt sich aber nicht nur durch Medikamente, sondern ganz bewusst und willentlich beeinflussen, sozusagen durch Gedanken“.

„(Der Fakir) fügt sich absichtlich Schmerzen zu, die Dauer und Intensität kann er aber selbst bestimmen. Durch dieses Gefühl der Kontrolle erhöht sich seine Schmerztoleranz…“

„… viel zu oft bellt der Wachhund der Gesundheit auch dann noch weiter, wenn die Gefahr längst vorüber ist. Die quälende Empfindung kann sich verselbständigen und zum ständigen Begleiter werden.“

„Diese neuroplastischen Veränderungen bewirken letztendlich eine Sensibilisierung des somatosensorischen Systems – und ganz alltägliche Berührungsreize, die uns unter normalen Umständen nicht einmal bewusst werden, verursachen plötzlich Höllenqualen.“

„Hat sich die Pein einmal ins Nervensystem eingebrannt, gestaltet sich die Therapie als sehr schwierig. So ist bei chronischen Schmerzpatienten der eigentliche Auslöser, wie etwa ein Bandscheibenvorfall, oft längst behoben, und trotzdem hört der Wachhund nicht auf zu bellen.“

„Der Schmerz hat sich von seiner Ursache entkoppelt und führt quasi ein Eigenleben. Glücklicherweise bleibt das Gehirn aber bis ins hohe Alter formbar – und auch neuroplastische Veränderungen lassen sich wieder rückgängig machen. Allerdings helfen hier Medikamente nicht unbedingt weiter.“

Soweit Prof. Bromm, Preisträger des dt. Schmerzpreises 1999, der eine Psychotherapie als „viel erfolgreicher“ empfiehlt. In dem Interview mit dem Psychotherapeuten Dr. Burkhard Peter wird deutlich, dass Hypnose als Methode der Wahl in der Schmerztherapie sehr effizient angewandt werden kann:

„So können Forscher inzwischen mit bildgebenden Verfahren die Hirnaktivität eines hypnotisierten Menschen beobachten. Mit neurowissenschaftlicher Rückendeckung könnte es der Therapieform schon in den nächsten Jahren gelingen, sich einen breiten Weg in Arztpraxen und Krankenhäuser zu bahnen.“

„Das Spektrum reicht von Schmerzen psychosomatischen Ursprungs über chronische Schmerzen, Menschen mit Phantomgliedschmerzen, Wehenschmerzen und anderen Schmerzen rein körperlichen Ursprungs bis hin zum Einsatz in der Chirurgie.“

Hypnose: Schmerzausleitung in 3 Schritten

Hypnose: Schmerzausleitung in drei Schritten

Hypnose: Schmerzausleitung (Grafik: IHvV)

Heute unterscheidet man in der Hypnosetherapie drei unterschiedliche Kategorien von Schmerzen:

  1. Akute Schmerzen – etwa bei Verletzungen.
  2. Chronische Schmerzen, also Schmerzen, die länger als sechs Monate (laut WHO: über zwei Jahre) andauern (typisch: Rückenschmerzen) oder immer wiederkehren (etwa Migräne).
  3. Phantomschmerzen.

Akute Schmerzen entstehen bei Verletzungen und haben auch eine Schutzfunktion. Ein gebrochener Knochen wird so entlastet, bei verbrannter Haut sucht man instinktiv nach Kühlung. Hätten wir keine Schmerzen, wären wir in großer Gefahr, uns selbst zu schaden. Deshalb sollte man akute Schmerzen nie ganz abschalten, auch nicht durch Schmerzmittel, sondern allenfalls dämpfen.

Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn Schmerzen sich von ihrem ursprünglichen Auslöser abgekoppelt haben und fortbestehen oder die Ursachen nicht gelöst worden sind. Rund 14 Millionen Deutsche leiden an dieser Art von Schmerzen. Dabei kann sich der chronische Schmerz zu einem eigenständigen Syndrom, dem Schmerzsyndrom (oder Schmerzkrankheit), auswachsen. Im Gegensatz zum akuten Schmerz, der eine wertvolle Alarmfunktion hat, hat die von der Ursache losgelöste Schmerzkrankheit keine unmittelbar sinnvolle Funktion mehr, sondern bildet eigene, neue Problemfelder, wirkt sich negativ auf Psyche, Familie und Berufsleben aus.

Bei diesen chronischen Schmerzen unterscheidet man zwischen Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen, hervorgerufen durch Schädigung des Nervensystems), und solchen, bei denen das periphere und zentrale Nervensystem noch intakt ist.

Beispiel für neuropathischen Schmerz/Nervenschmerz ist die Gürtelrose, Beispiel für sogenannte nozizeptive Schmerzen, bei denen also das Nervensystem noch intakt ist, sind chronische Rückenschmerzen (es gibt aber auch Rückenschmerzen, die aus einer Nervenschädigung hervorgehen).

Mit psychosomatischen Schmerzen sind Schmerzen gemeint, die keine erkennbare körperliche Ursache haben. Sie sind nicht zu verwechseln mit «eingebildeten» Schmerzen. Psychosomatische Schmerzen sind zwar unklarer Herkunft, aber reale, akute Schmerzen. Psychologen erklären psychosomatische Schmerzen oft mit einem «Ungleichgewicht» oder einer Rhythmusstörung und nutzen hypnotische Interventionen, um dieses Ungleichgewicht auszugleichen oder die Ursachen dafür zu finden. Sie kommen gern auch in Verbindung beziehungsweise als Folge von chronischen Schmerzen.

Sowohl akute wie auch chronische und Phantom-Schmerzen reagieren gut auf Hypnose. Warum?

So unterschiedlich Schmerzen in Ursache und Verlauf auch sein können, sie haben eines gemeinsam.

Die Gemeinsamkeit aller Schmerzen

«Auch wenn Schmerzen überall im Körper und unterschiedlich intensiv auftreten können, ist ihre Wahrnehmung im Kopf», so Fachhypnotiseurin Friederike Gerling. Diese physiologische Tatsache, dass Schmerz eine Wahrnehmung ist und im Kopf «an- und abgeschaltet» wird, nutzt die Hypnose.

Der wissenschaftliche Nachweis dazu wurde übrigens in den frühen 90er Jahren von Prof. Richard H. Gracely, Schmerzforscher an der Universität von North Carolina, vorgelegt. Hypnose wirkt sich nachweislich auf die Schmerzhemmsysteme des Zentralen Nervensystem (ZNS) aus.

Hypnose bei Schmerzen: Arbeitsmodell der Gate Control Theorie (Grafik: dolfo cc-by-3.0, wikicommons)

Hypnose bei Schmerzen: Arbeitsmodell der Gate Control Theorie (Grafik: dolfo cc-by-3.0, wikicommons)

Dabei ist es nicht so, dass mit einer einmaligen Hypnose der Schmerz für immer abgestellt werden kann. Die Wirkung einer einzelnen Hypnosesitzung ist von begrenzter Dauer. Wiederholungen sind daher wichtig. Je häufiger man die Hypnose wiederholt, desto länger ihre Wirkung.

Bei chronischen und wiederkehrenden Schmerzen bietet sich daher das Erlernen der Selbsthypnose gegen Schmerzen an. Auf diese Weise kann der Schmerzpatient sich selbst helfen und ist nicht von wöchentlicher oder gar täglicher Therapie abhängig, was neben dem alltagspraktischen und psychischen einen wichtigen finanziellen Aspekt hat.

Bei der Hypnose und Selbsthypnose gegen Schmerzen wird eine Hürde genommen.

Trotz Schmerz in Selbsthypnose gehen: der Trick

Mit Schmerzen die Selbsthypnose zu erlernen ist grundsätzlich möglich, erfordert aber etwas mehr Geduld, bis sich deutliche Erfolgserlebnisse einstellen. Im klinischen Betrieb werden zehn Stunden individuelles Training durch den entsprechend ausgebildeten Therapeuten bzw. Hypnoselehrer veranschlagt, um die Selbsthypnose gegen Schmerzen zu beherrschen.

Bei Selbsthypnosekursen außerhalb des klinischen Bereiches sollte man auf einen vergleichbaren Umfang des Ausbildungsprogramms bei überschaubaren Teilnehmerzahlen achten, damit auf den teilnehmenden Schmerzpatienten mit seinen speziellen Problemen bei der Induktion der Trance individuell eingegangen werden kann.

Eine weitere Hürde ist der Umstand, dass Hypnose über Entspannung wirkt, und Schmerz das Gegenteil von Entspannung ist. Gefragt sind also spezielle Induktionsformen, die nicht von der gestörten Entspannungsfähigkeit eines Schmerzpatienten abhängig sind.

Hypnose CD gegen Schmerzen

Hypnose CD gegen Schmerzen: Regenbogensee (Cover)

Hypnose CD gegen Schmerzen: Regenbogensee

Eine Abkürzung oder gar Lösung, mit Hypnose Schmerzen schneller zu reduzieren, stellen spezielle Selbsthypnose-Schmerz-CDs dar. Das Erlernen der Selbsthypnose entfällt scheinbar, da es sich um eine Art geführter Selbsthypnose handelt. (Tatsächlich «lernt» der Klient indirekt durch Hören solcher CDs die Prinzipien der Selbsthypnose und kann sie irgendwann auch unabhängig vom Vorhandensein eines entsprechenden Tonträgers selbst anwenden.)

Diese Schmerzhypnose-CDs sollten so produziert sein, dass der Betroffene trotz seiner Einschränkungen in einen fokussierten Zustand gelangt, in dem die Suggestionen zur Schmerzausblendung und Schmerzverarbeitung wirken können.

Hier setzt die Hypnose-CD «Der Regenbogensee» von Friederike Gerling an. Sie ist für alle Schmerzformen geeignet, weil sie auf der einen Seite zunächst den symptomorientierten Aspekt des Schmerzes in Angriff nimmt, auf Linderung und Erleicherung ausgerichtet ist, aber auf der anderen Seite auch im weitesten Sinne ursächlich – problemlösend – arbeitet.
Friederike Gerlings Schmerz-CD ist angesichts des hohen Leidensdrucks aller Schmerzpatienten entstanden und für alle geeignet, die ihre Schmerzen aktiv bewältigen wollen.

Der Grad der Hypnotisierbarkeit entscheidet dabei nicht über den Erfolg der Schmerzlinderung, wie der Hypnoseforscher Frank Hoppe 1993 von eigenen Studien berichtete. Das heißt, man braucht als Patient nicht zu den höher Suggestiblen zu zählen, um von der Schmerzhypnose Linderung zu erfahren. Die Effekte sind bei allen, die unter Schmerzen leiden, gleichermaßen gegeben.

Die Bedeutung der Induktion (Trance-Einleitung)

Bei Schmerz-Hypnose ist die Form der Induktion wichtig. Induktion bedeutet Einleitung und ist ein wichtiger Teil jeder Hypnose. Denn hier entscheidet sich, ob der Schmerzpatient überhaupt in die Entspannungstrance kommt und die Hypnose überhaupt wirken kann.

Die Hypnose-CD «Der Regenbogensee» arbeitet mit einem Zusammenspiel aus speziellen hypnotischen Induktionen, Trancemusik und sogenannten Frequenzmodulationen, die dazu führen, dass der Schmerzklient leichter in Trance kommt. Voraussetzung dafür ist, dass er die Aufnahme mit Kopfhörer hört, denn nur so können die eingewobenen, binauralen Schwingungsmuster ihre trancefördernde Wirkung entfalten.

Die Methode der Schmerz-Ausleitung auf dieser Aufnahme wurde von der Autorin jahrelang für eigene körperliche und emotionale Schmerzen weiterentwickelt und in ihrer Praxistätigkeit an Klienten erfolgreich angewandt. Friederike Gerling: «Die Methode, unterschiedliche Farbfrequenzen und die Tranformationskraft von Wasser zu nutzen, kann vielen bei der Schmerzbehandlung helfen, sich Schmerzen nicht ausgeliefert zu fühlen.»

Hypnose CD gegen Schmerzen: Regenbogensee (Cover Back)

Hypnose CD gegen Schmerzen: Regenbogensee (Cover Rückseite)

Die Anwendung von Hypnose zum Schmerzen Ausschalten gelingt bei mehrmaligen Wiederholungen immer besser und rascher. Insofern sind Hypnose-CDs gut geeignet, wenn der Schmerzpatient anfangs täglich mindestens einmal mit der Aufnahme arbeitet. Nach wenigen Wiederholungen sollten sich erste Erfolge einstellen. Idealerweise sollte die Dauer solch einer Hypnose-CD nicht mehr als etwa 30 Minuten betragen. Einerseits, weil das Hören eben nicht nur tiefenentspannend wirkt, sondern Konzentration erfordert, andererseits, weil es einfach alltagspraktischer ist.

Friederike Gerling: «Schmerz lässt sich durch wiederholtes Arbeiten mit dieser CD reduzieren. Wenn Sie die Erfahrung gemacht haben, Schmerz betrachten und selbst verändern zu können, gehen Sie auch im Alltag entspannter damit um.»

Genau hier liegt die Aussicht auf Heilung, indem sich die Körperwahrnehmung verändert. Man spricht vom sogenannten Schmerzgedächtnis, wenn aufgrund dauernder Schmerzen Schmerzwahrnehmung und Schmerzerwartung verändert werden. Bei Phantomschmerzen sorgt das Schmerzgedächtnis dafür, dass Körperteile gefühlt werden, die gar nicht mehr da sind.

Für herkömmliche Therapien ist es sehr komplex und überfordernd, mit solchen Phantom(glied)schmerzen umzugehen. Auch hier macht sich die Hypnose ihre Eigenschaft zunutze, eben keine rationalen Konzepte an etwas heranzutragen, was, zumindest bisher, gar nicht verstanden wird oder werden will.

Friederike Gerling: „Benutzen Sie die Kraft des Unbewussten und lassen Sie Ihre Heilkraft durch Hypnose unterstützen. So schaffen Sie mit Hilfe der Aufnahme Schritt für Schritt die Befreiung aus Ihrem Schmerz.“

Selbsthypnose bei Schmerzen – Die Alternative

Rückenschmerzen, akute Schmerzen, Schmerzen, die am Einschlafen hindern – Leben unter Schmerzen ist schwer lebenswert. Dabei entstehen Schmerzen letztendlich im Gehirn. Und damit sind sie weit mehr als reine körperliche Erfahrung: Sie wecken Gefühle, lassen sich aber auch mental beeinflussen.

Die Techniken der Hypnose stellen eine effektive und nebenwirkungsfreie Strategie dar, mit dem Schmerz fertig zu werden – ihn zu mindern, zu verlagern, zu substituieren oder zu dissoziieren. In Selbsthypnose-Seminaren können Sie selbst einiges lernen. Sie können uns aber auch gern in der Praxis besuchen.

 

Unsere Erfahrung: Die Effizienz der Therapie mit Hypnose lässt sich mit Mitteln verwandter Verfahren, etwa Timeline und Rückführung, weiter steigern.

Hypnose CD gegen Schmerzen: Regenbogensee (Einlegekarte)

Hypnose CD gegen Schmerzen: Regenbogensee (Einlegekarte)

Hypnose Schmerzen: Häufig gestellte Fragen

Was, wenn ich einer bestimmten Suggestion nicht folge?

Gerade bei Schmerzpatienten kommt es häufiger vor, dass sie bestimmten Suggestionen, zum Beispiel von «Entspannung», nicht folgen mögen oder können, etwa weil Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit weggedriftet sind. Das aber ist kein Problem. Stellen Sie sich Ihre Aufmerksamkeit wie ein kleines Hündchen vor, das es noch nicht gelernt hat, für eine längere Dauer im „Sitz“ zu bleiben. Das Hündchen setzt einem Laubblatt im Winde nach, oder es hat eine neue Witterung genommen. Holen Sie es sanft zurück ins „Sitz“, seien Sie geduldig. Je häufiger Sie mit dem Hündchen oder mit Ihrer Aufmerksamkeit üben, desto länger geraten die Abschnitte der Konzentration und Sie tauchen ein in die Welt der Hypnose. Gegen Ende der Aufnahme erhalten Sie den Impuls, zurückzukehren ins Wachbwusstsein oder, wenn Sie mögen, entspannt einzuschlafen.

Was, wenn ich aus der Hypnose nicht mehr aufwache?

Noch nie ist jemand in der Hypnose „steckengeblieben“. Sie wachen aus einer Hypnose nach einer gewissen Zeit (maximal einige wenige Stunden) automatisch immer auf. Wenn Sie mit einer Hypnose-CD einschlafen, ohne die Aufwachformel am Schluss noch gehört zu haben, so unterbricht der Schlaf die Hypnose. Sie wachen sicher im sogenannten Wachbewusstsein auf und fühlen sich regeneriert, erfrischt und voller Tatendrang.

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