Das Phänomen: Der pH-Wert des Speichels wird gemessen, dann einer Reihe von Teilnehmern die Suggestion einer sauren Zitrone gegeben. Unmittelbar nach der Hypnose wird erneut gemessen. Der pH-Wert hat sich Richtung „sauer“ verändert.

Erläuterung: Dieses Experiment war beim Wettbewerb „Jugend forscht“ erfolgreich. Durchgeführt wurde es von Solveig Riemer, einer am IHvV in Hypnose ausgebildeten, damaligen Abiturientin.

Geschmackssuggestionen scheinen nicht nur das subjektive Empfinden zu ändern, sondern Botenstoffe auszusenden, die tatsächliche chemische Veränderungen bewirken. Suggestionen zeigen oft unmittelbar körperliche Wirkung. Und zwar über das hinaus, was mit anderen Entspannungstechniken möglich ist. Die Wirkung auf Sympathikus und Parasympathikus bleibt noch zu klären.

Unsere Erfahrung: Für Verblüffung sorgen immer wieder Experimente, die mit Muskelspannung zu tun haben: Erweiterung des Sichtkreises (peripheres Sehen), „Lähmungen“ oder „Starre“ von Augenlidern oder größeren Muskelpartien, das Gefühl, die Schwerkraft habe sich umgedreht (Schweben, Levitation). Der Hypnotiseur Jan Becker demonstriert vor Publikum, was auch indische Fakire vermögen: den eigenen Herzschlag anzuhalten.

Quelle: Hunter, C. R. (2010). The Art of Hypnosis: Mastering Basics Techniques (3rd. ed.) Wales: Crown House Publishing.

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