Hypnosetherapie: Methoden, Kosten, Erfahrungen

Unserer Meinung ist Hypnosetherapie keine Methode unter vielen. Hypnose beansprucht einen eigenen Status, ist mehr als nur Verfahren, verkörpert eine eigene Sicht auf den Menschen als ganzheitliches Wesen. Zu unserer Hypnose-Philosphie lesen Sie hier mehr.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick: Wie läuft eine hypnosetherapeutische Sitzung ab, wie lässt sich Hypnosetherapie überhaupt definieren, welche Hypnose-Methoden gibt es, wieviel kostet es, welche Erfahrungen gibt es damit?

Hypnosetherapie Ablauf

So läuft eine Hypnosesitzung am IHvV ab

Die Sitzung besteht aus einem Vorgespräch, der Einleitung der Hypnose, der eigentlichen Intervention, der Rückholung aus der Hypnose und einem Nachgespräch.

Hypnosetherapie: Vorgespräch

Im Vorgespräch wird abgeklärt: Wie funktioniert Hypnose? Ist das, was Sie möchten, mit Hypnose erreichbar? Wieviel Sitzungen sind erforderlich?

Hypnosetherapie: Induktion

Dann kann mit der ersten Sitzung begonnen werden. Sie begeben sich in eine entspannte Position, der Therapeut bringt Sie in die erforderliche Trancetiefe („Induktion“), was von den meisten Menschen als sehr angenehm empfunden wird, und arbeitet dann mit ihrem Unbewussten („Intervention“).

Hypnosetherapie: Intervention

Die Intervention ist der Kern jeder Hypnose. In diesem Punkt unterscheidet sie sich deutlich von anderen, verwandten Verfahren, wie etwa das autogene Training, Meditation, Muskelentspannung nach Jacobson. Der Hypnose steht ein breites Spektrum an Hypnose-Techniken zur Verfügung.

Am IHvV wird mit den Techniken der klassischen Hypnose, den moderneren Techniken Milton H. Ericksons, hypnosystemischen und lösungsorientierten Modellen und dem Ressourcenmodell des NLP gearbeitet. Eine Besonderheit in unserer Praxis ist der Einsatz von Rückführungs-, Altersregressions-, Reinkarnations- und TimeLine-Verfahren sowie hypnoenergetischer Verfahren.

Welches Konzept, welche Methode zur Anwendung kommt, entscheidet der Einzelfall. Häufig ist eine Mischung aus verschiedenen Methoden besonders Erfolg versprechend.

Hypnosetherapie: Aufwachphase

Nach der Intervention ist die gezielte „Rückholung“ (De-Hypnose) aus dem hypnotischen Zustand („Trance“) ebenso wichtig. Erst wenn Sie vollständig „wach“ sind, werden Sie aus der Praxis entlassen. Nach dem „Aufwachen“ (obwohl es ein Irrtum ist, anzunehmen, dass Hypnose ein schlafähnlicher Zustand sei, bleiben wir hier trotzdem einmal bei diesem Ausdruck) folgt ein Gespräch zum Schluss über die oft neuartigen Erlebnissen bei und in Hypnose beziehungsweise über das, was in so einer Sitzung oft „hochkommt“. Der Kontakt mit dem eigenen Unbewussten ist für viele oft eine völlig neue Erfahrung.

Dauer und Wirkung

Eine Sitzung dauert mit Vor- und Nachbereitung 45 bis 55 Minuten. Rückführungssitzungen länger. Die ersten Wirkungen stellen sich oft spontan ein. Nach den Sitzungen können aufgrund von Blockadelösungen innerhalb von 48 Stunden körperliche Reaktionen wie starkes Schwitzen u.v.m. auftreten. Dies ist ein positives Zeichen.
Auch können sich bei Ihnen insbesondere nach den ersten Sitzungen Fragen aufdrängen. Ein Informationsblatt, das Ihnen nach der ersten Sitzung mitgegeben wird, beantwortet viele dieser Fragen. Wir stehen Ihnen für Rückfragen nach den jeweiligen Sitzungen natürlich auch stets zur Verfügung.

Für den Beginn einer Behandlung, die aus mehreren Sitzungen bestehen kann, empfiehlt sich eine Doppelstunde, um effektiv beginnen zu können. Danach können die folgenden beiden Sitzungen im Wochenabstand erfolgen, weitere zumeist in größeren Abständen.

Sie können sich vorbereiten, in dem Sie eine unserer Hypnose-CDs, vornehmlich "Das Lichtbad", "Der Kraftbaum" oder auch "Der Spiegel", hören. Oder Sie bereiten sich kostenfrei mit unserer speziell für diesen Zweck produzierten Vorbereitungs-Hypnose «Innerer Helfer» vor.

Auf Ablauf und Gesamtdauer gehen wir weiter unten noch ausführlicher ein.

Hypnosetherapie: Methoden

Hypnose ist nicht gleich Hypnose. Wir erläutern, welche Hypnose-Methoden es gibt und welche Friederike Gerling und ihr Team am IHvV einsetzen. Dabei spielt die Disposition des Klienten eine Rolle - vor allem bei der ersten Sitzung.

Hypnose-Methoden: Der Streit "direkte" gegen "indirekte" Hypnose

Tatsächlich ist in Deutschland ein Streit darüber entbrannt, welche Hypnose-Methode die bessere sei - die direkte, "klassische" Hypnose oder die indirekte, "moderne" Hypnose. Letztere wird mit den Methoden des zeitgenössischen Hypnosepioniers und Psychotherapeuten Milton Erickson identifiziert, was fachlich nicht ganz korrekt ist, da Erickson alle Formen nutzte. Doch um zu verstehen, worum es in dem "Streit" geht, bedarf es etwas Basiswissen über die praktische Durchführung der Hypnose. 

(Hypnotische) Trance - der dritte Bewusstseinszustand.

(Hypnotische) Trance - der dritte Bewusstseinszustand

Direkte Hypnose

Direkte, sogenannte klassische Hypnose ist die bekanntere Form der Hypnose. Viele lernen sie über die Showhypnose kennen. Direkte, klassische Hypnose wird aber auch in therapeutischen Zusammenhängen eingesetzt. Wie sieht das konkret aus?

 Jede Hypnose-Methode zielt darauf ab, den zu Hypnotisierenden in eine definierte Trancetiefe zu führen, damit entsprechende Suggestionen wirken können. Dies geschieht in verschiedenen Phasen. Die Länge der Balken visualisiert die relative Trancetiefe. Sie sehen: Jede Hypnose beginnt bereits vor der Hypnose. 

Vorgespräch
Hypnose Einleitung
Hypnose Vertiefung
Hypnose Durchführung
Hypnose Aufwachphase
Nachgespräch

Aufbau klassische Hypnose. Länge der Balken: relative Trancetiefe

  • Das Vorgespräch dient dem Kontakt aufnehmen, dem Gewinnen von Vertrauen und dem Sammeln von Informationen über positive Ressourcen des zu Hypnotisierenden. Bereits in dieser Phase wird im Gespräch Trance induziert (eingeleitet). 
  • Hypnose Einleitung: Mit direkter, klassischer Hypnose wird etwa die Fixationsmethode (konzentriere dich auf einen Punkt/dieses Pendel vor deinen Augen) angewendet, um eine hypnotische Trance einzuleiten. Bei der Bühnenhypnose werden Überraschungseffekte genutzt. 
  • Vertiefung: Die Vorstellung des Hinabsteigens einer Treppe ist eine gern angewandte Methode der direkten Schule, um eine beginnende Trance weiter zu vertiefen. Es reicht oft auch einfach das Wiederholen der Worte "tiefer, immer tiefer". 
  • Die Intervention ("Durchführung") einer klassischen Hypnose beruht auf dem Formulieren direkter Anweisungen (Suggestionen). Bei der Bühnenhypnose ist das der Zeitpunkt, in dem der Hypnotisierte in tiefer Trance angewiesen wird, wie ein Huhn zu gackern. Der klassische Hypnosetherapeut suggeriert etwa, dass man unbändige Lust auf Obst und Gemüse entwickelt. 
  • Die Aufwachphase: Der klassische Hypnotiseur zählt und verbindet den Countdown mit dem Aktivieren der normalen geistigen und körperlichen Funktionen des Wachbewusstseins, etwa dem Recken und Strecken der Glieder. Versierte Hypnotiseure nutzen selbst die Aufwachphase, um hilfreiche (posthypnotische) Suggestionen zu geben. 
  • Das Nachgespräch dient unter anderem der Vergewisserung, dass der Hypnotisierte wieder vollkommen wach und im Hier und Jetzt angekommen ist.

Indirekte Hypnose

Auf den ersten Blick scheint der Unterscheid zwischen direkter und indirekter Hypnose banal. Er hat aber weitreichende Konsequenzen. Direkte und indirekte Hypnose als Methode unterscheidet sich unter anderem hinsichtlich der Formulierung der jeweiligen Suggestion. Beispiel: "Deine Glieder werden jetzt schwer, immer schwerer" (direkte Hypnose). "Vielleicht spürst du jetzt oder später, wie sich deine Glieder schon ein wenig schwerer anfühlen" (indirekte Hypnose). 

Bei der direkten Hypnose "Du fühlst dich schwer" ist es möglich, Widerstand aufzubauen. Innerlich "Nein, ich fühle mich aber nicht schwer" zu sagen. Bei der indirekten Methode ​ist es für den Hypnotisierten nicht möglich, auf die gegebenen Vorstellungen mit einem innerlichen "Nein" zu antworten. Es wird stets so formuliert, dass prinzipiell alles bejaht werden kann. Das macht Sinn, denn jeder auf ein "Ja" folgende Vorschlag wird leichter bejaht. Die "Ja's" fallen immer leichter. Dies ist ein Grundbaustein der modernen Hypnose. 

Natürlich bleibt es bei der Methode der indirekten, permissiven ("erlaubenden") Hypnose nach Erickson nicht bei diesen schlichten Sätzen. Seit den 50er Jahren hat sich ein weites Spektrum an Möglichkeiten, vom simplen, indirekt formulierten Satz bis hin zu Metaphern, Analogien und hypnotischen Geschichten entwickelt. Und auch die Struktur einer solchen Sitzung ist anders:

Vorgespräch und Einleitung
Vertiefung, Durchführung
Aufwachphase/Nachgespräch

Moderne (indirekte) Hypnose: Für die Wirkung bedarf es nicht so tiefer Trance

Die "moderne" Hypnose bedarf keiner so großen Trancetiefe wie die klassische. Zudem gleiten die jeweiligen Phasen ineinander. Manche  so Behandelten meinen, gar nicht hypnotisiert gewesen zu sein. Diese irren, denn physiologisch kann man inzwischen deutlich den dritten Bewusstseinszustand ("Trance") von  anderen unterscheiden - durch Messen von körperlichen Funktionen, vor allem aber durch bildgebende computergestützte Verfahren der Hirnforschung. Ergebnis: Sowohl bei mit der direkten wie mit der indirekten Methode gehen die Probanden in Hypnose, im Gehirn sind Prozesse zu erkennen, die weder im Wach-Zustand noch im Schlaf - auch nicht in der Traumphase - vorkommen. 

Dennoch behaupten Vertreter sowohl des einen wie des anderen "Lagers", die jeweilige Methode wäre erfolgreicher als die andere. Die Behauptungen stützen sich meist auf Erfahrungswissen, es gibt wenige brauchbare Studien zu diesem Thema. Die aussagekräftigste Studie wurde Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhundert durchgeführt. Ihr Ergebnis wird interessanterweise von beiden Lagern als Beleg für sich und gegen die anderen benutzt. Dies gelingt, indem man die Studie unvollständig liest und ihre Differenzierungen ausblendet. Gerade darum ist sie aber so interessant und es lohn sich, einen Blick darauf zu werfen. 

Die Studie der Psychologen Lyn, Weekes, Matyi und Neufeld, Victor erschien 1988 im der Zeitschrift für abnormale Psychologie unter dem Titel "Direkte versus indirekte Suggestionen, Rapport und hypnotische Erfahrung". Sie vergleicht die Wirkungen von direkter und indirekter Hypnose in Bezug auf den hypnotischen Rapport (ein emotionales Band zwischen dem Hypnotisierenden und dem Hypnotisierten), in Bezug auf objektive Wirkungen und subjektive Erfahrung, darunter vor allem die Erfahrung von Unwillkürlichkeit (nicht vom eigenen Willen gesteuert).

Das Ergebnis: Beide Methoden können zum Ziel führen, es gibt keine Überlegenheit der einen oder anderen Methode per se. Welche Methode angezeigt ist, ob man die Methoden im Laufe der Sitzung mischt, ist eine Frage der Disposition des Klienten und bleibt somit der Erfahrung und Intuition des Hypnotiseurs überlassen. Es dürfte wohl derjenige - mit welcher Methode auch immer - erfolgreicher sein, der in der Lage ist, sich dem jeweiligen Gegenüber optimal anzupassen. 

Hypnosetherapie: Definition

Hypnosetherapie ist eine anerkannte therapeutische Methode. Sie bedient sich der Hypnose, was sowohl ein Zustand (Trance) als auch eine Fertigkeit (das Hypnotisieren) ist.

Hypnotherapie ist ein anderes Wort für Hypnosetherapie. Sie unterscheidet sich von der Showhypnose. Bei einer Hypnoseshow bringt der Hypnotiseur den Teilnehmer mit Techniken der Blitzhypnose in einen somnabulen Zustand.

In der Hypnosetherapie arbeitet man mit Entspannungshypnose. Der Vorteil: Die Trance kann Schritt für Schritt vertieft werden – und somit genau gesteuert. Wozu? Für Verhaltensänderungen (Raucherentwöhnung) ist eine leichte bis mittlere Tranceerforderlich. Für die Behandlung körperlicher Probleme eine tiefere Trance.

» (Selbst-)Hypnose mit CD üben, kostenfrei anfordern.

Unterschiede

Bei der therapeutischen Hypnose wird die Bewusstseinsinstanz (das Wachbewusstsein) dabei zwar beiseite geschoben, nicht jedoch komplett ausgeschaltet. Der Patient bekommt in der Regel alles mit, er ist fokussiert auf die Stimme des Therapeuten und kann mit ihm kommunizieren. In tiefer Trance ist Reden oft nicht möglich, die Kommunikation etwa mit Fingerzeichen sehr wohl. Nur im Notfall wendet der Hypnosetherapeut Blitzhypnose an, etwa um bei Unfällen Blutungen schneller zu stoppen.

Klinische Hypnose

Klinische oder medizinische Hypnose sind andere Bezeichnungen für Hypnose- bzw.Hypnosetherapie (Link zur Erläuterung der „Arbeitsweise der Hypnosetherapie“ von Walter Bongartz, renommierter Hypnoseforscher am Klingenberger Institut für Klinische Hypnose). Das Resümee: Hypnose wird erfolgreich angewendet bei Problemen in allen drei Bereichen:

Bereich

Anwendung

Psychisch Angst, Burnout, Depression, Stottern
Psychosomatisch Rauchen, Bulimie, Adipositas, Tinnitus
Somatik Geburtsschmerz, Migräne, Reizdarm, Fibromyalgie

Dauer

Auch Hypnose ist keine Zauberei. Am IHvV wird Hypnose als Mittel der Wahl eingesetzt, wenn es nicht um Krankheiten geht. Im Krankheitsfall aber setzten wir die Hypnose als Begleitung für Klienten ein, die anderweitig in ärztlicher Behandlung sind.

Ohne dies zu verallgemeinern, oder Hypnose  als alleinige Ursache einer (oft erheblichen) Besserung in den genannten Bereichen vorauszusetzen, gibt es Erfahrungswerte, wieviele Sitzung angesetzt werden müssen. Der Mindestzyklus beträgt fast immer reier Sitzungen (z. B. bei Raucherentwöhnung, Flugangst, Spinnenphobie).

  • In den meisten Fällen reichen sechs Sitzungen (z. B. Begleitung Tinnitus, Abnehmen, Burnout).
  • Bei schweren Fällen bedarf es mehr als sechs Sitzungen (Begleitung Schmerzen, Zwang, Sucht).

Hier das Schema, wie am Institut IHvV Ablauf und Aufbau der Hypnosesitzungen strukturiert werden (Hinweis: Hypnosetherapie bieten Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker. Das IHvV-Team besteht dagegen aus nicht-ärztlichen Hypnosespezialisten):

Ablauf

1 Bestandsaufnahme, ausführliches Gespräch, intensive Erläuterung der Hypnose, wie und warum sie wirkt, hypnotische Übungen Ggf. erste Entspannungshypnose, Planung der folgenden Sitzungen
2 Vollständige Hypnose mit Intervention
3 Hypnose mit tieferer Trance möglich z. B. für Rückführung Intervention bei körperlichen Problemen
Abschlussbesprechung mit Empfehlungen, wie man weiter vorgeht und sich selbst unterstützt. Ggf. Folgesitzungen nach individuellem Plan.

„Am IHvV stellen wir Ihnen kostenfreie Hilfsmittel als Begleitung bereit: eine für Sie ausgesuchte Hypnose-CD; Arbeitsblätter; Infomaterial. In der Nachsorge sind wir telefonisch für Sie erreichbar. Wir empfehlen manchmal die Ausführung einer Entspannungstechnik wie autogenes Training, Muskelentspannung nach Jacobson oder Meditation. Optimal ist es, Selbsthypnose zu lernen oder Selbstheilungskräfte und Selbstschutz mit Hilfe der Hypnoenergetik zu aktivieren“, so Institutsleiterin Friederike Gerling. 

Aufbau einer Sitzung

Eine Sitzung in der Hypnosepraxis des Instituts IHvV dauert eine Stunde. Wir arbeiten mit einem klaren Aufbau:

  1. Vorgespräch (manchmal der wichtigste Teil….)
  2. Induktion (Einleitung der Trance, Sie liegen bequem, Sitzen nur bei Bedarf)
  3. Vertiefung (dient der Stabilisierung, die Trancetiefe richtet sich nach dem Problem)
  4. Intervention (direkte, indirekte und posthypnotische Suggestionen, Timeline oder Rückführung)
  5. Aufwachphase (Reorientierung ins Hier und Jetzt, Überprüfung des Bewusstseinzustandes)
  6. Nachgespräch.

Kosten

Die Kosten einer Hypnosetherapie schwanken stark, weil es sich zumeist um private Angebote handelt, die keiner Gebührenordnung unterworfen sind.

Bei einer Stichproben-Recherche (70 Daten aus 90 Suchtreffern) haben wir regionale Unterschiede feststellen können. Nur soviel: In Großstädten wie München und Düsseldorf sind die Kosten bis dreimal höher als in ländlichen Gebieten.

Niedergelassene Ärzte und Psychologen folgen meist der Gebührenordnung (GOÄ) –  im Jahr 2014 waren das 151,50 Euro/50 min. Die Deutsche Gesellschaft für Hypnose empfahl vor einigen Jahren, zwischen 80 und 150 Euro abzurechnen.

Krankenkassen

(Hypnosetherapie Krankenkassen) Gesetzliche wie private Kassen übernehmen selten die Kosten von Hypnosetherapien. Es gelten folgende Einschränkungen:

  • Nur als zusätzliche Methode im Rahmen einer Psychotherapie,
  • Nur bei einem zugelassenen Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker.
  • Bei Kindern zur Bewältigung von Übelkeit oder Schmerzen, etwa bei der Begleitung von Chemotherapie.
  • Bei Erwachsenen nur bei somatischen (körperlichen) Krankheiten, bei denen psychische und soziale Faktoren beteiligt sind sowie bei „Substanzmissbrauch“ (also Suchtverhalten, wozu auch Nikotinsucht zählt).
  • Dem gegenüber stehen 200 Studien, die Wirksamkeitsbelege und gute Behandlungskonzepte in insgesamt 17 Störungsgebieten belegen (siehe unten).

Kostenübernahme (Tipp)

  1. Hypnosetherapie Kostenübernahme: Manchmal übernehmen Kassen freiwillig die Kosten. Bei freiwilligen Kostenübernahmen nützt Ihnen keine Überweisung. Besser ist ein informelles Empfehlungsschreiben des Haus- oder Facharztes, adressiert an Ihre Krankenkasse.
  2.  Auch wenn die Kosten in den meisten Fällen erst im Nachhinein von der Kasse zurückgeholt werden können, sollte die Kostenanfrage vor Beginn der Therapie erfolgen.
  3. Das Finanzamt akzeptiert das Absetzen der Behandlungskosten als besondere Belastung, so wie auch der Eigenanteil bei Brillen oder Zahnersatz steuerlich absetzbar ist (Angabe ohne Gewähr).
  4. Krankenkassen zahlen Hypnotherapie vor allem bei folgenden Indikationsbereichen: Geburtsvorbereitung, postoperative Schmerzen, Fibromyalgie, Migräne, chronische Schmerzen und weitere Schmerzprobleme. Bei der Nikotinsucht, anderem Suchtverhalten und Verhaltensproblemen wie Insomnie (Schlafwandeln).

Anwendungsgebiete

Das Spektrum an Problemen, bei der hypnosetherapeutische Anwendungen Sinn machen, ist breit. Wussten Sie, dass die Hausärzte von Goethe und Schiller bereits mit Hypnose arbeiteten? Der deutsche Arzt Franz Anton Mesmer sorgte mit der Anwendung seiner hypnotischen Techniken im 18. Jahrhundert für Heilerfolge und gesellschaftlichen Wirbel.

Viele haben bereits von Hypnosetherapie Raucherentwöhnung gehört. Eigene Erfahrungen aus unserer nicht-ärztlichen Hypnosepraxis und die Bandbreite an Themen, zu denen wissenschaftliche Studien existieren, lassen den Schluss zu: Was wir heute über die Anwendungsbandbreite wissen, ist  die Spitze von einem gigantischen Eisberg.

Liste der Symptome

Hier eine Liste von Beispielen für Symptome und Probleme, bei denen Hypnose allein oder als Begleitmaßnahme Erfolg verspricht und mit denen wir und unsere Klienten positive Erfahrungen gemacht haben:

Hypnose im Praxiseinsatz – Liste Symptome:
Wo Hypnosetherapie hilft

Themen
Abnehmen (BMI <30) Adipositas (BMI >30)
ADS, ADHS
Alkohol
Allergien
Altersregression
Analgesie (Betäubung)
Anästhesie mit Hypnose
Ängste (soziale)
Angstzustände
Anpassungsprobleme bei Schicksalsschlägen
Anpassungsprobleme im Alter
Anspannung lösen
Arbeitslosigkeit
Arbeitsplatzprobleme
Asthma mit Panikattacken
Asthma ohne Panikattacken
Beratung Pflegeberufe
Besserer Schlaf
Bettnässen
Beziehungsverhalten (Eifersucht, Klammern)
Blockaden lösen
Bluthochdruck
Bossing
Brustvergrößerung (mental)
Bulimie
Burnout
Chemotherapie
Chronischer Schmerz
Depressionen
Eifersucht
Energetische Hypnose
Entscheidungsfindung
Entspannungstechniken
Erste Liebe
Erythrophobie (Errötungsangst)
Erziehungsberatung
Essstörung
Familienberatung
Fibromyalgie
Flugangst
Geburtshypnose Schmerz
Geburtsvorbereitung
Gedächtnistraining
Generationenkonflikte
Gesundheitsvorsorge
Gewalt an Schulen
Gewaltfreie Kommunikation
Gewichtsreduktion BMI < 30 Gewichtsreduktion BMI > 30
Höhenangst
Hypnose Coaching
Hypnose-Demonstration (Show-Hypnose)
Immunstärkung (Psychoimmunologie)
Kinder Hypnose (Phantasiereisen u.ä.)
Kinderwunsch
Klaustrophobie
Kommunikation mit dem Unterbewusstsein
Kommunikation mit entfernten Personen
Kommunikation mit Tieren
Kommunikation mit Verstorbenen
Konfliktbewältigung
Konzentrationsförderung
Kopfschmerzen
Krebs
Lampenfieber
Leistungssteigerung
Lernen
Liebeskummer
Magenbeschwerden
Magersucht
Mediation
Meditationen
Mentaltraining
Migräne
Mobbing
Motivationssteigerung
MS
Nervosität
Neurodermitis
Panikattacken
Partnerschafts-/ Eheberatung
Paruresis
Phobien (isolierte)
Positives Denken
Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen
Prüfungsängste
Psoriasis
psychische Gesundheitsvorsorge
Psychohygiene-Training
Pubertät
Raucherentwöhnung
Redeangst
Regression
Reinkarnation Hypnose
Reizdarm
Rückenschmerzen
Rückführung frühere Leben
Rückführung Zwischenleben
Rückführungen Kindheit/Geburt
Scheidung
Schicksalsschläge
Schizophrenie
Schlaf
Schmerzen
Schnarchen
Schüchternheit
Schul-/Lernberatung
Schuppenflechte
Schwangerschaft
Seelenreinigung
Sehstörungen
Selbstbewusstsein
Selbstheilungskräfte
Selbstorganisatorische Hypnose
Selbstvertrauen
Soziale Phobie
Spielsucht
Spinnenphobie
Spirituelle Hypnose
Sport-Hypnose
Sterbebegleitung
Stottern
Stress
Suchtverhalten, leicht
Suchtverhalten, schwer
Suizidgefährdung
Tiefenentspannung
Tiefenhypnose
Tinnitus
Training von Gewaltfreier Kommunikation
Trancereisen
Trauerbegleitung
Trauma
Traumreisen
Trennungsschmerz
Verluste bewältigen
Verspannungen
Visualisierung
Warzen
Wellness
Wundheilung
Wünsche erfüllen
Zahnarzt (Anästhesie)
Zahnarzt-Angst
Zahnarzt-Hypnose (Stressreduzierung)
Zahnbehandlung
Ziel erreichen
Zielfindung
Zwänge, Zwangsstörungen

Dies sind einige, nicht aber alle Einsatzgebiete der Hypnose, sei es begleitend oder als erste Therapiewahl.

Die drei großen wissenschaftliche Datenbanken (allesamt auf Englisch), etwa pubmed, geben Auskunft über die Ergebnisse der aktuellen klinischen und experimentellen Hypnoseforschung. Stand 2015 waren allein in pubmed über 13.000 Studien gelistet.

Erfahrungen und Wirksamkeit

Die Barrios-Studie zu Hypnosetherapie Erfahrungen (Wirksamkeit): Ein amerikanischer Psychiater (der Arzt Alfred Barrios) untersuchte über einen Zeitraum von drei Jahren alle wissenschaftlichen Artikel über Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Hypnosetherapie. Seine Datenbasis bestand aus 407 Studien zur Hypnosetherapie, 355 zur Verhaltenstherapie, 899 zur Psychotherapie.

Barrios interessierte sich bei seiner Untersuchung für nur einen  Aspekt: Wieviel Patienten haben mit welcher Therapie wie schnell eine Lösung erreicht?

Das Ergebnis der Barrios-Studie (Datenbasis gesamt: 1661 Fachartikel)

Therapie

Anzahl Sitzungen

Lösung erreicht (%)

Psychoanalyse 600 38
Verhaltenstherapie 22 72
Hypnosetherapie 6 93

Das Ergebnis ist so erstaunlich, dass es eines Kommentars bedarf. Wir sind keine Wissenschaftler oder Ärzte, und können nur aus der Sicht von Fachleuten sprechen, die Hypnose täglich ausüben. In der Tat (und ich hoffe, es klingt nicht zu vollmundig): Mit sechs Sitzungen erreicht die überwiegende Mehrzahl der Klienten eine Lösung für ihr Problem.

Fast alle Klienten unserer Hypnosepraxis sind der Meinung, dass die Begleitung durch Hypnose Ihnen generell geholfen hat – das geht aus ihren eigenen Erfahrungsberichten hervor. Wir haben diese Berichte manchmal nur der leichteren Fasslichkeit wegen jeweils unter die Überschrift medizinischer Symptome gestellt. Nicht um dem Leser zu suggerieren, wir behandelten „Tremor“, „ADHS“ oder „Fibromyalgie“, sondern weil es dem Sprachgebrauch der Klienten entspricht.

Die Fakten zur Wirksamkeit der Hypnose – oder ihrer positiven „Nebenwirkungen“ – sind umso bemerkenswerter, als in Deutschland Hypnose immer noch ein „verruchtes“ Image anhaftet. Mit der Folge, dass im Vorfeld jeder einzelne Patient die üblichen Therapien durchlitten hat. Der Weg in die private Hypnosepraxis wird erst genommen, wenn nichts anderes geholfen hat.

Wer die Metastudie von Barrios nachlesen möchte, kann dies hier im Original tun (Link zur Studie auf dem Portal „Hypnotherapy Articles“).

Hypnosetherapie: Hypnosepraxis Gerling-IHvV Neuruppin 5

Eingang Hypnosetherapie: Hypnosepraxis Gerling – IHvV Neuruppin

Die Hypnosepraxis Gerling ist Teil des Instituts für Hypnose und verwandte Verfahren (IHvV) in Neuruppin. Nördlich von Berlin arbeiten Spezialistinnen für Rückführung, Abnehmen mit Hypnose, Raucherentöhnungen, Tinnitus und Begleiten bei Schmerz, Burnout, Kinder-Problemen und ADHS mit Hypnose. Zu all diesen Bereichen werden Hypnose-CDs als Hilfe zur Selbsthilfe entwickelt. 

Hypnosepraxis: Inhaltliche Unterschiede

Die Ausrichtung einer Hypnosepraxis ist unterschiedlich: Manch ein Hypnotiseur legt seinen Schwerpunkt naheliegender Weise auf die Raucherentwöhnung. Hier liegen sehr viele dokumentierte und positive Fall- und klinische Studien vor. Ein weiterer Schwerpunkt der Hypnose (und Hypnosetherapie, wenn es von einem Psychotherapeuten angeboten wird) ist das Abnehmen mit Hypnose, gefolgt von der Arbeit mit einer großen Bandbreite von Schmerzsymptomen. Stress, Burnout-Syndrom, isolierte Ängste wie Spinnen- oder Flugangst sind weitere beliebte Themen.

In der Hypnosepraxis des IHvV in Neuruppin wird ein breites Spektrum an Themen abgedeckt. Hier arbeiten fünf Mitarbeiter, vom Fachhypnotisieur über Hypnosecoach und Musiktherapeutin bis hin zum gastierenden französischen Heiler („Magnetiseur“). Eine Besonderheit sind Rückführungen, die Arbeit mit Hochsensiblen und mit Kindern. Alle mit Hypnose arbeitenden Mitarbeiter sind umfasssend nach dem Curriculum der NGH – dem weltweit größten und ältesten Berufsverband – mit einem Volumen von mindestens 200 Stunden, fortlaufenden Weiterbildungen und mindestens 50 Stunden Supervision durch eine IGM Lehrausbilderin qualifiziert.

Hypnosetherapie Erfahrungsberichte

*Anmerkung: Als Fachhypnotiseure behandeln wir keine Krankheiten. Hypnose wird von uns begleitend eingesetzt. Die Wiedergabe von Erfahrungsberichten soll weder den Anschein erwecken, eine Heilreaktion sei verallgemeinerbar oder überhaupt auf unsere Behandlung z. B. mit Hypnose zurückzuführen, auch wenn die Behandelten selbst diesen subjektiven Eindruck haben. Die Zuschriften (nur kleiner Ausschnitt, mehr Erfahrungen hier) beziehen sich auf IHvV-Hypnosebehandlungen, nicht auf Hypnosetherapien:

Raucherentwöhnung 1

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es wirklich funktioniert. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich habe es meiner Familie weiter empfohlen – meinem Bruder, meiner Mutter. Verwandten habe ich es erzählt. Die konnten es selbst nicht glauben. Meine Tante und mein Onkel wollen es jetzt probieren. Also: Ich kann es einfach nur empfehlen!“ Lars Schulz, 28, Großhandelskaufmann

Raucherentwöhnung 2

„Die Verbindung der Selbsthypnose und zweier Sitzungen bei Friederike Gerling haben aus mir nach 33 Jahren einen Nichtraucher gemacht. Und es fällt mir nicht schwer nicht zu rauchen.Steffen Reinhardt, Selbständiger (47), Heinrichsdorf

Abnehmen

18 Kilo in einem Jahr! Nach zahlreichen Versuchen, etwas an meinem Gewicht zu verändern, begann ich mit der Hypnose Abnehmgruppe. Nach anfänglicher Neugier auf das, was da kommt, war ich nach kurzer Zeit sehr sicher, dass Abnehmen mit Hypnose genau das richtige für mich ist. Unter fachkundiger Anleitung von Anne-Kathrin Schmidt, die die Gruppe jeden Donnerstag leitet, begann ich sehr schnell Veränderungen zum positiven an mir zu bemerken. Mein Gewicht geht langsam aber stetig nach unten und meine Laune und mein allgemeines Befinden geht nach oben. Den Hypnoplayer zu hören ist für mich zu einem täglichen Ritual geworden. Egal wie spät es ist oder wie stressig mein Tag auch war, jeden Tag, meistens Abends im Bett, baue ich ihn in meinen Tagesablauf ein.“ Karen Gohl, 42, Bibliotheksassistentin

ADHS*

Die Hypnose war so ziemlich unser letzter Ausweg. Haben vorher schon jede Menge versucht (Ergotherapie, Verhaltenstherapie, psychiatrische Behandlung), aber alles blieb erfolglos. Mein Sohn war nur in die ADHS-Schiene eingereiht, aber ich wusste sofort, dass das auf keinen Fall stimmt.  (…) Im Verlauf der weiteren Sitzungen wurde wirklich viel erreicht. Der Auslöser für sein unzumutbares Verhalten wurde gefunden, er hat sich damit auseinandergesetzt. Er hat jegliche Aggressivität verloren. Er bereitet sich auf die Schule vor. Er ist äußerst witzig und charmant. Dafür hat sich der weite Weg aus Berlin auf jeden Fall gelohnt.“ Simone Schneider, 43, Mutter

Tremor*

Ich habe über 25 Jahre mit vielen Ärzteteams versucht, meinen TREMOR in Griff zu kriegen. Mit den Medikamenten, die ich all die Jahre verschrieben bekommen habe, wenn ich die in eine Tüte steckte, würde ich zwei Müllsäcke füllen können. Die Hoffnung, dass das medikamentös zu beheben sei, hat sich zerschlagen. Unterm Strich hat nichts gegriffen. Ich war ein völliger Hypnoselaie, und hatte Angst, da jemandem mein Unterbewusstsein zur Verfügung zu stellen. Aber mein Zustand war hundsmiserabel. Ich war eigentlich schlechter drauf, als ich mir es damals selber eingestehen wollte. Aus heutiger Sicht habe ich damit gleichzeitig ein ganz heftiges Burnout-Syndrom vollkommen abgearbeitet. Der Zustand war derart, dass ich es nicht mehr geschafft habe, zwei Eimer Wasser über den Hof zu tragen. Ich habe körperlich nichts mehr hingekriegt. Das waren die Nebenwirkungen der Medikamente. Innerlich habe ich mich von der Welt verabschiedet. Dann hatte ich schon nach der dritten Sitzung das Aha-Erlebnis. Da habe ich das erste Mal erfahren, dass mein Körper sich auf sich selbst besinnt. Und irgendwelche Prozesse in mir ganz anders angefangen haben abzulaufen. „Donnerwetter, es passiert ja was in dir“, habe ich da gedacht. Ich habe das Gefühl bekommen, dass ich plötzlich wieder körperlich tätig werden kann. Immer mehr Teilerfolge stellten sich ein. Heute könnte ich ein Fußballfeld umgraben. Ich war so gut wie scheintot. Jetzt könnte ich vor lauter Freude in die Luft springen. Ich bin unendlich riesig viel dankbar, dass wir das geschafft haben. Am 25. März haben wir angefangen.Das Burnout haben wir vollkommen weggeputzt. Es ist nicht mal mehr ein Anflug davon da. In sechs Hypnose Sitzungen haben wir das Problem vollständig gelöst. Ganz sauber und akkurat. Klaus-Dieter Gust, Dipl. Ingenieur, Kyritz

Verbraucherschutzhinweis: Die Zitate spiegeln echte, aber nicht verallgemeinerbare Erfahrungen von Menschen mit unserem Produkt/unserer Dienstleistung wider. Die Resultate sind individuell und können variieren. Wir behaupten nicht, dass es sich um typische Resultate handelt, die Klienten immer und grundsätzlich erreichen.

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